Gerhard Bäumler nimmt für "Gebacon" und "Arcotron" neue Firmengebäude in Weiden-West in Betrieb
Mit Bahn-Know-how bundesweit am Zug

Gerhard Bäumler fährt mit seiner 2007 gegründeten "Gebacon GmbH" voll auf Schienenfahrzeuge ab. Er versteht sich als "Problemlöser" für viele Verkehrsbetriebe. Mit seinem Bahn-Know-how kommt er nicht nur als "Trouble-Shooter" inzwischen bundesweit zum Zug. "Wir machen die Kopf- und Entwicklungsarbeit für die verschiedensten Bahnkomponenten." Seine Firma, die sich zum Spezialisten für die Konstruktion von Ersatzteilen, komplexen Systemen, elektrischen und pneumatischen Steuerungen für Züge und S-Bahnen entwickelt, wächst rapide. Nun schlägt der Wendersreuther in Weiden Wurzeln.

Mit rund 60 Festgästen eröffnete er die neue Firmenzentrale in Weiden-West. Dort logiert auch seine zweite Firma, die "Arcotron GmbH", die sich auf Lösungen im Bereich Video-Überwachung spezialisiert hat.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß dankte bei der Feier dem Unternehmer, dass er sich für Weiden entschieden habe. Gerade im Schienenfahrzeugbau habe Weiden "einige Player am Ort, die gut zusammenarbeiten". "Die Strategie, immer einen Plan B zu haben, steht jeden Unternehmer gut zu Gesicht", betonte Seggewiß. "Dies ist auch wichtig in einer Welt, die sich ständig verändert." Damit spielte Seggewiß auch auf den Weg Bäumlers an, der nach dem Studium zur Mitras ging, zu den Gründern und Geschäftsführern von Qantos (ebenfalls im Schienenfahrzeugbau tätig) zählte und sich dann selbstständig machte. Inzwischen habe Bäumler mit "Gebacon" ein starkes Team vor Ort.

In der Franz-Zebisch-Straße 2 sei ein schöner Betrieb entstanden: "Nicht nur wegen der Außenwirkungen, sondern damit sich die Mitarbeiter wohl fühlen", sagte Gerhard Bäumler, der mit seiner Frau Irene die Gäste empfing. Vor sechs Monaten habe die Grundsteinlegung auf der grünen Wiese stattgefunden. "Wir hatten ein großes Anliegen vor der Brust", wandte er sich an Seggewiß. "Sie wollten wiedergewählt werden und ich wollte Ende September einziehen."

Bäumler bestätigte, dass es auch das Bahn-Know-how vieler befreundeter Betriebe sei, das ihn nach Weiden gezogen habe. "Es gibt hier noch aus PFA-Zeiten eindrucksvolle Kompetenzen." Ausschlaggebend für den Gang nach Weiden sei auch die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH): "Wir möchten Studenten in die Entwicklungsarbeit einbinden."
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