Gerhardinger-Schüler für gefährliche Situationen gerüstet
Starke Kinder

Gemeinsam an einem Strang zogen die Viertklässler der Gerhardinger-Grundschule bei den Projekttagen zum Thema Gefahren und Gewalt. Die außergewöhnlichen Unterrichtstage sollten das Selbstwert- und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Bild: hfz
Gefahren lauern jeden Tag. Jugendliche, die dies wissen und sich dafür wappnen, sind gut fürs Leben gerüstet. Die Viertklässler der Gerhardinger-Grundschule lernten bei zwei Projekttagen, wie sie Gefahren erkennen und sich im Notfall richtig verhalten.

Gelegenheit dazu bot ihnen das Projekt "Stark sein", das sich gegen Gewalt richtet und die Selbstbehauptung stärken soll. Jugendsozialarbeiterin Marina Arndt und die Klassleiterinnen hatten sich Unterstützung geholt: Selbstbehauptungs- und Judotrainer Josef Schörner, Mediatorin Anne Brünnig sowie Wilhelm Fritz, Jugendkontaktbeamter der Weidener Polizei, begleiteten die Buben und Mädchen an vier Stationen.

Judotrainer Schörner lehrte die Kinder das kleine Abc der Selbstverteidigung, ergänzt durch ein Stimmtraining. Jetzt wissen die Viertklässler auch, was sie am besten tun sollten, wenn zum Beispiel ein Fremder sie anspricht. Jugendkontaktbeamter Fritz führte den Schülern Filmausschnitte vor, damit sie lernten, Gewaltsituationen zu erkennen und Hilfe zu holen.

Mediatorin Brünnig lud die Viertklässler zu Rollenspielen ein. Darin ging es darum, wie Konflikte zu lösen sind. Jugendsozialarbeiterin Arndt und die Klassleiterinnen machten den Teilnehmern deren eigene Stärken deutlich. Damit wollten sie das Selbstbewusstsein fördern. Informationsbroschüren und DVDs dienen dazu, das Erlernte ins Gedächtnis zu rufen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weidener Polizei (167)12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.