Geschwindigkeitsmessungen

165 Mal hat die Verkehrspolizei Weiden im letzten Jahr mit ihren technischen Großgeräten (Einseitensensor und Radar) geblitzt. "Wir machen das nicht, weil wir abzocken wollen", sagt Verkehrspolizeichef Ochantel. "Wir sind darauf bedacht, dass Personal und Gerät optimal ausgelastet sind. Wenn wenig geahndet werden muss, dann freut uns das. Dann spricht das für eine gute Fahrmoral."

Dabei überprüfte die Inspektion im Bereich der Stadt Weiden die Geschwindigkeit von 201 755 Fahrern. 3085 wurden beanstandet, 49 davon mit Fahrverbot belegt. Die Beanstandungsquote lag damit bei 1,53 Prozent. Der schnellste Raser hatte auf der A 93 bei "Tempo 120" satte 215 km/h auf dem Tacho. Im Stadtgebiet waren es innerorts 107.

Die Tempo-Messungen durch die Stadt seit April werde von Seiten der Polizei begrüßt: "Dann können wir unsere Ressourcen anderweitig einsetzen." Erste Ergebnisse aus den vier Mess-Tagen der Stadt Weiden kündigt Rechtsdezernent Hermann Hubmann für Mitte Mai an.

Die Verkehrspolizei hatte zusätzlich mobile Videofahrzeugstreifen im Einsatz. Bei 70 Messungen mit diesem System zogen die Beamten 122 Autos gleich an Ort und Stelle aus dem Verkehr, angezeigt wegen überhöhter Geschwindigkeit, Überholen, Gurt, Handy. (ca)
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