Gesellenstück geschreinert

Vielfältige Ideen setzten die Gesellen um. In der Prüfung selbst hatten sie einen einen Schuputzhocker zu erstellen. Ihnen ist die Anspannung förmlich anzusehen. Bild: R. Kreuzer

In jedem Werkstück steckt jede Menge Arbeit. 80 Stunden konnten die angehenden Schreiner-Gesellen investieren. Von der Idee bis zum fertigen Modell mussten sie zeigen, was in ihnen steckt - als angehende Fachleute ihres Handwerks.

22 künftige Gesellen stellten sich 2015 den Prüfungen der Schreiner im Berufstechnologischen Zentrum (BTZ). Die Theorie-Tests hatten sie schon davor absolviert. Die Junghandwerker konstruierten, gestalteten und legten ihre Arbeitsplanung für das Gesellenwerkstück vor. Dabei waren Schnitte zu skizzieren, Winkelberechnungen vorzunehmen und zu erklären. Die Prüfer warfen auch intensive Blicke auf den richtigen Materialeinsatz. Geprüft wurden außerdem die Kenntnisse in Wirtschafts- und Sozialkunde.

In 80 Stunden

Im praktischen Teil bauten die Schreiner in sechs Stunden einen Schuhputzhocker mit Schuhkasten. Dabei war eine Schwalbenschwanzzinkung zu setzen und der Kasten mit einer Keilzinkenverbindung zu stabilisieren. Der Korpus hatte eine lösbare Eckverbindung aufzuweisen.

In einem Fachgespräch war von den Prüflingen das Gesellenstück zu erläutern, das sie in 80 Stunden Heimarbeit in ihrer Ausbildungsfirma hergestellt hatten. Diese frei entworfenen Gesellenstücke sind demnächst wieder in der Regionalbibliothek in Weiden zu sehen.

Meisterbeisitzer waren Ludwig Janisch und Thomas Dietz sowie die Lehrer Hans Maurer und Helmut Meier. Als Gesellenbeisitzer fungierte Daniel Straller. Die Freisprechfeier ist Mitte September.
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