Gewerkschaft Verdi wertet Verhandlungen als Erfolg
Reger-Halle: Weg frei für Tarifvertrag

Verdi-Geschäftsführer Alexander Gröbner konnte die Ausgliederung der Max-Reger-Halle in eine GmbH zwar nicht verhindern. Den Tarifvertrag wertet er dafür als Erfolg.
Die Ausgliederung der Max-Reger-Halle kommt. Der Schritt soll aber für die Mitarbeiter möglichst wenige negative Folgen bringen. Vor diesem Hintergrund haben die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi dem Verhandlungsergebnis für einen Tarifvertrag zur Personalüberleitung zugestimmt. Das berichtet Alexander Gröbner. Der Geschäftsführer von Verdi-Oberpfalz weist darauf hin, dass man die Ausgliederung der Halle in eine GmbH zwar nicht verhindern konnte, Ziel sei es jedoch gewesen, die Arbeitsverhältnisse und -bedingungen der Beschäftigten in einem Tarifvertrag nachhaltig abzusichern. "Das haben letztlich die Beschäftigten der Max-Reger-Halle durchgesetzt, welche mittlerweile zu etwa 80 Prozent Mitglied der Gewerkschaft Verdi sind."

Zuvor hatten der Geschäftsführer der Max-Reger Congress & Event GmbH, Johannes Häring, sowie für die Stadt Personalamtsleiter Reiner Leibl das Verhandlungsergebnis vorgestellt. Mit dabei auch Vertreter des Personalrats.

Klare Haltung des OB

"Die konstruktive Gesprächsatmosphäre der Arbeitgeberseite, aber auch die klare Haltung des Oberbürgermeisters Kurt Seggewiß hat den zügigen und erfolgreichen Verhandlungsverlauf zeitnah möglich gemacht. OB Seggewiß hat Wort gehalten und gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer der GmbH diesen Personalüberleitungstarifvertrag möglich gemacht", sagte Gröbner. Damit gebe es eine klare Grundlage für die Beratungen des Stadtrats in Sachen Max-Reger-Halle am 27. April. Und die Beschäftigten hätten in dieser nicht einfachen Zeit wieder die Möglichkeit, durchzuschnaufen und den Kopf frei zu machen für die hoffentlich erfolgreiche Zukunft des Weidener Kongresszentrums.
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