Gisela Helgath: Diskussion über Fußgängerzone längst überfällig
Grüne geben Gas

Beim Verkehrskonzept geht es den Grünen zu langsam. Insbesondere, wenn dabei auch das innerstädtische Einkaufszentrum tangiert ist. In der Stadtratssitzung drückte Gisela Helgath aufs Tempo. Schnellstmöglich wünschte sie sich eine Diskussion insbesondere zu einem Thema: "Soll die Fußgängerzone durchgängig sein oder nicht?"

Die Grüne zitierte die Geschäftsführer von Investor Fondara, wonach die "Stadtgalerie" den Lückenschluss in der Dr.-Pfleger-/Sedanstraße nicht unbedingt brauche - "aber Weiden braucht ihn". Helgath: "Wir müssen diskutieren und entscheiden. Darauf muss sich auch der Investor verlassen können. So viele haben wir nicht mehr." Zu mehr Gelassenheit mahnte Hans Blum (CSU). Zumal es in Sachen durchgehende "FuZo" verschiedene Interessen gebe. Die Diskussionsreihe bei der CSU habe ergeben, dass beileibe nicht alle die Maßnahme befürworten. "Das muss wohlüberlegt sein, das muss passen."

In enger Abstimmung

Baudezernent Hansjörg Bohm stimme sich auch in dieser Frage eng mit Fondara ab, versicherte OB Kurt Seggewiß. Gegenwärtig arbeiteten die Fondara-Fachleute zusammen mit Verkehrsgutachter Dr. Baier (Aachen) an einem Konzept für die Verkehrsführung - auch, "um Probleme der Logistik zu regeln".

Bohm erinnerte generell an die Vorgehensweise beim Verkehrskonzept. Dieses sei als Leitschnur zu verstehen. Nicht jede der aufgeführten Maßnahmen sei automatisch beschlossen. Mit den einzelnen Vorhaben müssten sich jeweils Hauptverwaltungs- und Bauausschuss befassen - demnächst zum "Komplex Kolpingplatz".
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