Globetrotter Markus Merz kündigt Job und reist durch den Schwarzen Kontinent
Einmal quer durch Afrika

Zum Bedauern von Markus Merz gab es in Weiden "Liebhaber" seiner Plakate. Die waren nämlich im gesamten Stadtgebiet weggerissen. Bild: Kunz
"Leben und Sterben liegen in Afrika ganz nah beieinander." Diese Aussage belegte Markus Merz bei seinem Vortrag über seine Reise durch den Kontinent eindrucksvoll mit zahlreichen Fotos. In der Max-Reger-Halle zeigte er Bilder von Krokodilen, die an den Flussufern auf den Durchzug der riesigen Gnu- und Zebraherden lauerten. Und er berichtete: 50 Kühe müsse ein Massai-Krieger besitzen. Allein 25 koste ihm eine Frau. Meistens sei ein stolzer Massai mit zwei bis fünf Frauen liiert.

Der Globetrotter nahm bei seinem Vortrag 40 Interessenten mit auf seine mehrmonatige Reise durch den Schwarzen Kontinent. Merz hat gemacht, wovon andere nur ein Leben lang träumen. Er hat seinen Job gekündigt, die Wohnung aufgelöst und die Möbel untergestellt. Dann ging er auf Tour. Die farbenfrohe Reise führte Merz nach Südafrika, Lesotho, Simbabwe, Sambia, Malawi, Tansania, Uganda, Kenia, Äthiopien, Botsuana und Namibia.

Die Route war nur grob geplant. Von Frankfurt aus ging der Flug nach Johannesburg. Von dort aus reiste er weiter über Lesotho nach Kenia per "Overlander", einer Art Touristenbus. Die Fahrt dauerte 46 Tage. Von Nairobi aus flog er nach Äthiopien. Und nach drei weiteren Wochen nach Namibia. Schließlich landete er wieder in Johannesburg. Die Reise will Merz noch dieses Jahr fortsetzen.
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