Granitplatte oder Gusseisenform

Da die Sanierung im Bereich des oberen Tors beim ehemaligen Fischerhaus noch nicht ganz abgeschlossen ist, könnte nach Meinung von Bürgermeister Falk, der CSU-Fraktion und von Sepp Strobl dort der historische Brunnenstandort nachgebildet werden. Gleiches wäre in der unteren Stadt möglich, wenn man den Standort wegen des neuen Verlaufs der Straße nach Norden auf Höhe des Anwesens Hauptstraße 20 versetzen würde.

Als weitere Variante wurde der bodengleiche Einbau einer beschrifteten Granitplatte oder Gusseisenform erachtet. So könnten alle Standorte der ehemaligen Innenstadtbrunnen kenntlich gemacht werden. Neben dem am oberen Tor und dem unteren Brunnen kämen die Anlagen in der Kloster- und Hirtengasse sowie im Lubergäßchen, der Katzenbrunnen beim ehemaligen Knabenschulhaus, der braune sowie der obere und untere Bräuhausbrunnen in Frage.

Fraktions-Chef Schönberger war der Meinung, dass die Gestaltung des neuen Marktplatzbrunnens nochmals im Stadtrat diskutiert werden sollte, um eine auf die Stadthistorie bezogene, anspruchsvolle Lösung zu finden. (u)
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