Gratulation zum 80. Geburtstag von Michael Hüttner
Imkern als Passion

Der Imkerei galt von klein auf sein großes Interesse. 40 Jahre war er Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg und 22 Jahre Kreisvorsitzender der Imker. In dieser Zeit entstand auch der Bienenhof in Aschach. Am Dienstag feierte Michael Hüttner in Angfeld seinen 80. Geburtstag.

Ehrenvorsitzender

Zu seinem Ehrentag würdigten der Bezirksvorsitzende der Imker in der Oberpfalz, Richard Schecklmann, Kreisvorsitzender Andreas Royer und der Vorsitzende des Imkervereins Sulzbach-Rosenberg, Helmut Heuberger, die großen Verdienste des Jubilars in diesem Bereich. Für sein Wirken bekam Hüttner 2001 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 2008 vom damaligen Sulzbach-Rosenberger Bürgermeister Gerd Geismann die Knorr-von-Rosenroth- Medaille verliehen. Er ist Ehrenvorsitzender sowohl des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg als auch des Imker-Kreisverbandes.

Auch beim Landesverband

1963 trat er in den Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg ein und wurde fünf Jahre später zum Vorsitzenden gewählt. 1972 übernahm er zunächst das Amt des 2. Vorsitzenden im Kreisverband, ehe er 13 Jahre später an die Vereinsspitze gewählt wurde. Hüttner war auch als ehrenamtlicher Fachwart beim Landesverband der Bayerischen Imker tätig.

Bürgermeister Dieter Dehling würdigte das Wirken des Jubilars zum Wohle der Gemeinde Illschwang. So stand er 22 Jahre an der Spitze der Jagdgenossenschaft Angfeld-Ost, half als Wegebaumeister bei der Flurbereinigung, initiierte als Elternbeiratsvorsitzender der Schule die Gründung eines Fördervereins und saß eine Periode im Gemeinderat. Über zwei Jahrzehnte engagierte er sich in der katholischen Kirche im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung. Besonders freute er sich über ein Ständchen des Männergesangvereins Illschwang. Der Jubilar ist Mitglied in zahlreichen Vereinen, deren Abordnungen ihn beglückwünschten. Hüttner stammt aus Wickenricht, einem Stadtteil von Vilseck. Von 1960 bis 1996 war er als Schachtmeister bei den Bauunternehmen Rössner und Kunz beschäftigt, ehe er in den Ruhestand trat. 1962 schloss er mit Gertrud Rubenbauer aus Angfeld den Bund der Ehe.

Vier Kindern schenkten sie das Leben. Ein schwerer Schicksalsschlag war für beide, als ihr Sohn Michael bei einem Verkehrsunfall starb. Vier Enkel gratulierten ihrem Opa zum besonderen Ehrentag. Der Jubilar ist noch immer vielseitig interessiert.
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