Greening und Kulap nutzen
Hintergrund

Oberleinsiedl. (gfr) Auf die Greening-Auflagen, die auf die Landwirte zukommen, ging Wolfgang Wittmann, Fachberater am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Amberg, ein. Dauergrünland dürfe nicht mehr zur Vergrößerung der Ackerfläche umgebrochen werden, zusätzlich bestehe auf Flora-Fauna-Habitat-Gebieten ein umfassendes Pflugverbot. Zu ökologischen Vorrangflächen mit unterschiedlicher Gewichtung zählten stillgelegte Flächen, Hecken, Baumreihen, Feldgehölze, waldnahe Ackerstreifen, Feldränder und Erstaufforstungsflächen, wobei diese Elemente beliebig kombiniert werden dürften. Ökobetriebe und Kleinerzeuger seien von den Auflagen ausgenommen.

Gewisse Abstandsflächen oder Mindest- und Höchstbreiten für Feldrand- oder Pufferstreifen seien einzuhalten, der Gewässerschutz zu beachten. Greening- Voraussetzungen könne auch mit Zwischenfruchtanbau oder Untersaaten erfüllt werden. Der Pflanzenbaufachberater legte den Landwirten nahe, alle Möglichkeiten zu nutzen, die Greening oder Kulturlandschaftsprogramm (Kulap) böten. Die Antragsfrist beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sei bis Freitag, 13. März, verlängert worden. Laut Wittmann müsse der Sachkundenachweis Pflanzenschutz bis Dienstag, 26. Mai, beantragt werden, sonst sei eine neue Prüfung erforderlich.

In aller Kürze

Amberg-Sulzbach

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg. Abteilung Förderung heute wegen einer Dienstbesprechung nicht besetzt.

Frauenbund. Dienstag, 10. März, 19 Uhr im katholischen Pfarrheim in Schlicht interner Bezirkstag (für Vorsitzende und Führungsteams der Zweigvereine Ammerthal, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schlicht, Schnaittenbach, Sulzbach St. Marien, Rosenberg Herz Jesu und Vilseck); Themen: Vorstellung der Arbeit der Kommission Eine Welt, Veranstaltungsplanung des Bezirksverbandes und Infos des Diözesanverbandes.
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