Grenzlandderby in der Kreisklasse Ost - Püchersreuth mächtig unter Druck - Etzenricht II ...
Vohenstrauß II will auch in Eslarn bestehen

Eslarns Trainer Markus Karl hofft auf ein Erfolgserlebnis gegen die SpVgg Vohenstrauß II. Bild: G. Büttner
(fz) Mit vier Punkten Vorsprung geht der TuS/WE Hirschau (29) als bereits fest stehender Herbstmeister in den letzten Vorrundenspieltag der Kreisklasse Ost zu Hause gegen den Zehnten FC Weiden-Ost II (15). Etwas kniffliger wird es für den Zweiten SpVgg Vohenstrauß II (25) beim TSV Eslarn (18).

SV Etzenricht II       Sa. 14.00       DJK Weiden
Zur Kirchweih wünscht sich der SV ein Erfolgserlebnis. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering, weiß das Etzenrichter Lager. Nur ein Sieg und ein Remis, dazu Personalprobleme ohne Ende, das ist die magere Bilanz zum Vorrundenende. Trainer Markus Hofbauer muss in die Motivations-Trickkiste greifen, um die vorhandenen elf Spieler auf einen starken Gegner einzustellen. Die DJK setzte mit dem 6:0 gegen Störnstein ein Ausrufezeichen. "Wir sind personell endlich fast vollzählig, da steigt die Qualität im Training und es entsteht eine gesunde Rivalität", so Trainer Markus Tusek. Ein Anliegen ist es Tusek, Michael Würl herauszuheben, der sich seit Wochen mit einer Verletzung für das Team opfert, bis der Trainer wieder mehr Alternativen hat.

TuS/WE Hirschau       Sa. 16.00       FC Weiden-Ost II
Als schöne Momentaufnahme sehen die Kaoliner die Herbstmeisterschaft. Im letzten Vorrundenspiel wollen sie sich nicht in die Suppe spucken lassen, damit man abends Kirwa feiern kann. "Etwas mehr Laufbereitschaft" wie in Neukirchen fordert Trainer Jörg Gottfried. Hochzufrieden ist Gästetrainer Martin Oppitz mit seinem jungen Team beim Blick auf letztes Wochenende. Nach dem 0:1-Rückstand hat die Mannschaft mit Moral das Match in einen Sieg umgewandelt. Spielkultur zählte da weniger als die drei Punkte. In Hirschau stellt sich das Team von alleine auf, weil Grund und Hubmann fehlen und kleine A-Jugendlichen zur Verfügung stehen.

TSV Eslarn       Sa. 16.00       SpVgg Vohenstrauß II
Der Gastgeber stellt sich auf die beste Offensive der Liga ein. "Da wir immer für ein Gegentor gut sind, stellt sich die Frage, wie wir die Vohenstraußer Tormaschinerie in Schach halten können", so Trainer Markus Karl. "Dem können wir nur Laufbereitschaft bis zum Umfallen entgegensetzen." Der Sieg im Stadtderby hat nach den Worten von SpVgg-Abteilungsleiter Gerald Grosser klar gezeigt, dass das Team dieses Jahr enorm stark ist. Der Kader wird zudem wieder größer, so dass das Team breiter aufgestellt ist. Jetzt folgt ein weiteres Derby und zu diesem fährt man mit dem Ziel, einen weiteren Dreier einzufahren.

SV Pfrentsch       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
Der SV möchte mit einem Heimsieg den Relegationsplatz verlassen. Die Vorzeichen stehen aber nicht gut. Das Team tritt auf der Stelle. Primäres Problem ist sicherlich die Personallage. Gallitzendörfer steht nicht mehr zur Verfügung und Torwart Stefan Preßl hat die Rote Karte bekommen in Weiden. Da wird wohl Trainer Günther Kneißl selbst zwischen die Pfosten müssen. "Schön wär's gewesen", sagt SVA-Trainer Hans Schmucker. Damit meint er einen Sieg im Stadtderby. Die Niederlage habe aber auch gezeigt, dass die Bäume beim Aufsteiger noch nicht in den Himmel wachsen. "Vohenstrauß hat den Sieg verdient", resümiert Schmucker. Nun hat man einen Gegner mit einer anderen Kragenweite vor der Brust. Schmucker fordert alle Spieler zu einer Einstellung auf, wie sie ihr Kapitän Markus Duschinger zeigt.

TSV Püchersreuth       So. 15.00       FSV Waldthurn
Nicht schlecht spielte der TSV in Floß. Aber ohne zählbaren Erfolg. Dieser muss auf Biegen und Brechen nun her, um mit einem Erfolgserlebnis in die schwere Rückrunde gehen zu können. Trainer Rene Franke muss auf Kapitän Stefan Wach und Markus Trottmann (beide Lehrgang) sowie bis auf Weiteres auf Lukas Roll (Studium) verzichten. Den wichtigen drei Punkten in Etzenricht müssen weitere drei folgen. Da gibt es für FSV-Trainer Stefan Grünauer kein Wenn und Aber - auch wenn man auf einen Gegner trifft, der mit dem Rücken zur Wand steht. Grünauer spricht nach vier Kreuzbandrissen, einem Köchel- und Schultergelenksbruch sowie Zerrungen und Faserrissen seinem Team ein Lob daür aus, wie es diese Ausfälle kompensiert.

SpVgg Pirk       So. 15.00       SV Floß
Die SpVgg ist momentan neben der Spur. Das hat Abteilungsleiter Josef Schiesl erkannt. In Eslarn hat es wieder nicht gereicht, wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Was man mit heimbrachte, war die schwere Knöchelverletzung von Stürmer Sascha Hahn, der bis zur Winterpause ausfällt. "Vielleicht gelingt uns eine Überraschung", hofft Schiesl. Dem will Gästecoach Michael Nordgauer entgegenwirken. Er erkennt, dass das Team gegen schlechter platzierte Gegner Konzentrationsprobleme hat. Zuletzt war Nordgauer zwar mit den Punkten, aber nicht mit der Spielweise zufrieden. Keeper Gerber hat Grippe und wird von Weig ersetzt werden. Dazu fehlen Schaller und Lehner.

SV Störnstein       So. 15.00       DJK Neukirchen/Chr.
Der letzte Sieg des SV datiert vom 21. September. Letzten Sonntag gab es eine Klatsche bei der DJK Weiden. "Das war eine desolate Leistung", stellt Trainer Pianka verärgert fest. Er konstatiert, dass das Team im Moment weit von seinem Leistungsvermögen entfernt ist. Pianka setzt das Ziel, unter den ersten Drei zu überwintern. Dazu bedarf es eines Sieges. Georg Kölbl ist im Urlaub.Beim Gast war Trainer Hans-Jürgen Mühling mit dem 1:1 gegen den Tabellenführer zufrieden. Die gezeigte Abwehrleistung möchte Mühling auch Sonntag sehen. Mühling baut auf die gute körperliche Verfassung seiner Akteure. Daniel Rubant wird operiert und spielt heuer nicht mehr.
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