Große Hürde für Kulmain

Keine Zeit zum Verschnaufen für die Teams der Bezirksliga Nord. Nach dem Wochenspieltag wartet die nächste Herausforderung. Während an der Tabellenspitze ein Derby im Fokus steht, wird der Druck am anderen Ende der Tabelle immer größer und die Aufgaben werden schwerer.

Weiter ohne eigenen Treffer, aber immerhin mit dem ersten Punktgewinn: Der arg gebeutelte Sportclub aus Luhe-Wildenau (16. Tabellenplatz/1 Punkt) erkämpfte sich im Duell gegen die SpVgg Vohenstrauß (12./7) ein torloses Remis. Das sollte der Rittner-Elf etwas Rückenwind für das Gastspiel bei der SV Grafenwöhr (14./5) verleihen, die bisher ebenfalls hinter den Erwartungen zurückhängt. Das 0:0 bei der SpVgg Pfreimd (9./9) erhöht den Druck auf die Mannschaft von Trainer Bernhard Solter im Heimspiel gegen Luhe-Wildenau weiter.

Kemnath ohne jeden Druck

Vohenstrauß dagegen bekleckerte sich in Oberwildenau nicht gerade mit Ruhm und strebt im Heimspiel gegen den SC Katzdorf (7./10) einen Erfolg an. Der Sportclub trennte sich im Mittelfeld-Duell gegen den 1. FC Schwarzenfeld (6./10) unentschieden (2:2) und bleibt fern aller gefährdeten Ränge. Der FCS kann im nächsten Duell mit einem Tabellennachbarn am Samstag zu Hause gegen den SV Sorghof (5./13) Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen herstellen.

Das Nachbarduell zwischen dem SVSW Kemnath (8./10) und dem SV Kulmain (15./2) lockte 500 Zuschauer an. Während die Schwarz-Weißen mit diesem Remis durchaus leben können, bleiben die Gelb-Schwarzen weiterhin ohne Sieg. Und die Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Oliver Drechsler am Sonntag beim Tabellenzweiten FV Vilseck (2./16) könnte schwerer nicht sein.

Kemnath kann dagegen relativ entspannt zum Top-Team des SV Schwarzhofen (4./16) reisen. Dort spekuliert man mit einem Heim-Dreier sogar auf die Tabellenführung. Der TSV Detag Wernberg (11./7) war beim 0:3 in Vilseck nicht chancenlos und steht im Nachbarduell am Samstag um 16 Uhr gegen die SpVgg Pfreimd (9./9) unter Zugzwang, will man nicht in die Abstiegsregion abrutschen.

Wechsel an der Spitze?

Die SpVgg könnte dagegen mit einem Derbysieg schon ein kleines Polster zwischen sich und den Nachbarn legen. Das Top-Spiel steigt aber in Amberg, wenn die Regionalliga-Reserve (3./16) im Derby gegen die DJK Ensdorf (1./17) zum Sprung an die Tabellenspitze ansetzt.

Samstag, 16 Uhr: TSV Detag Wernberg - SpVgg Pfreimd, 1.FC Schwarzenfeld - SV Sorghof; Sonntag, 15 Uhr: SV TuS/DJK Grafenwöhr - SC Luhe-Wildenau, SpVgg Vohenstrauß - SC Katzdorf, FC Amberg II - DJK Ensdorf, SV Hahnbach - SV Freudenberg, SV Schwarzhofen - SVSW Kemnath, SV Kulmain - FV Vilseck.
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