Großes Flattern am Josefshaus

Mit einem Netz versuchten die Verantwortlichen des Josefshauses, Tauben von der Fassade fernzuhalten. Eigentlich eine harmlose Idee, die noch dazu den Fußgängerweg sauberer halten würde. Allerdings wurden beim Aufspannen drei Nester übersehen, weshalb die Elterntiere verzweifelt versuchten, hinters Netz zu gelangen. Bild: Götz
(ps/fku) Gefiedertes Drama am Josefshaus: Am Dienstag spannten Arbeiter an der Fassade ein Netz auf, um Tauben von dort fernzuhalten. Gebracht hat es aber erst einmal das Gegenteil. Denn dabei übersahen sie drei Nester in der durchbrochenen Fassade. Folge: Die Elterntiere konnten mit einem Mal nicht mehr zu ihrem Gelege. Obwohl sie alles versuchten, und sich dabei derart in den Maschen verhedderten, dass die Feuerwehr zwei Mal anrücken musste, um die Vögel zu befreien. Auch die Bürger nahmen an der Sache Anteil, diskutierten darüber im - virtuellen - Netz, meldeten sich beim Ordnungsamt und beim NT. Ihre Sorgen um das Wohlergehen des Vogelnachwuchses waren begründet, also wies das Amt den Hausmeister an, zu den verbliebenen Nestern Zugänge freizumachen. Seit Donnerstagnachmittag ist der Einflug wieder möglich. Und: Zumindest der Feuerwehr ist nicht bekannt, dass bei dem Drama Tiere verendet wären.
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