Gruber als Mutmacher

Zwei Abende benötigte die Gustav-von-Schlör-Schule, um ihre Abiturienten zu verabschieden. Bei der Gruppe I glänzten 29 Schüler mit einer Eins vor dem Komma. Zu diesem großartigen Ergebnis gratulierten Schulleiter Emil Gruber (unten links), seine Stellvertreterin Gabriele Dill (oben, Erste von rechts) und die Vorsitzende des Fördervereins Waltraud Koller-Girke (oben, Zweite von rechts). Bilder: Wiebke Wollner

Die Gustav-von-Schlör-Schule brauchte viel Zeit, um ihre Abiturienten gebührend zu verabschieden. Insgesamt nahmen 430 junge Damen und Herren in der Max-Reger-Halle ihre Zeugnisse entgegen. Eine Besonderheit waren die zweitägigen Abiturfeiern auch für Schulleiter Emil Gruber.

Der Oberstudiendirektor geht mit Ablauf dieses Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand. So bot sich Gruber zum letzten Mal die Gelegenheit, den Abiturienten der FOS/BOS etwas Lehrreiches mit auf den Weg zu geben. Dabei erhob er nicht den moralischen Zeigefinger, sondern machte den jungen Damen und Herren Mut für die Zukunft. "Wer ein Studium erfolgreich abschließt, kann das Projekt Jobsuche gelassen in Angriff nehmen."

Unter den 430 Abiturienten waren zwei mit der Traumnote 1,0. 37 weitere Absolventen freuten sich über eine Eins vor dem Komma. Hierfür gab es wertvolle Preise aus den Händen des Oberstudiendirektors und der Fördervereinsvorsitzenden Waltraud Koller-Girke. Thomas Spies erhielt als bester FOS/BOS-Abiturient in Bayern (Ausbildungsrichtung Wirtschaft) den Preis der Landeselternvereinigung.

"Bestanden ist bestanden"

Auch für die Schüler, deren Noten nicht ganz so berauschend waren, fand Gruber aufmunternde Worte: "Bestanden ist eben bestanden." Bei der Berufswahl riet er den Abiturienten: "Sie werden am meisten leisten können, wenn Sie einen Beruf wählen, in dem Sie sich wohlfühlen."

Dass die Schüler der FOS/BOS beste Voraussetzungen für eine große Zukunft haben, bewiesen fünf Absolventen des Fachbereichs Gestaltung mit der Präsentation zweier Filmprojekte, die ihnen den Titel "Bester Beitrag in Deutschland" und den "Preis der Bundeskanzlerin" beim europäischen Wettbewerb einbrachten.

Viel Gelächter

Unter dem Motto "Viel Neues ist los - an der Weidener FOS/BOS" ließ stellvertretende Schulleiterin Gabriele Dill den schulischen Alltag im neuen Schulgebäude Revue passieren. Die zur Ansprache passende Bilderfolge sorgte für viel Gelächter.

Mit ihrem Film "Pannen der Schülermitverantwortung" traf die SMV ebenfalls ins Schwarze. Dass ihre Schulzeit keineswegs nur aus Pannen bestand, machte das sechsköpfige Team in seiner Ansprache deutlich. Für die "tolle Zeit" an der FOS/BOS dankten sie der gesamten Schulfamilie. Die Schulband unter der Leitung von Gerhard Schwab sorgte für beste musikalische Stimmung.

Pfarrer Hans-Martin Meuß und Wolfgang Nicklas, Fachbetreuer Religion, gestalteten die ökumenische Feier. Der Elternbeiratsvorsitzende Richard Fischer beglückwünschte die Absolventen im Namen der Eltern.
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