Gründungsmitglied Anton Kasseckert schließt Abteilung Philatelie - Karl Zuber 40 Jahre dabei
Postsportverein Stempel aufgedrückt

Der Postsportverein ehrte seine langjährigen Mitglieder. Vorsitzender Karl Zuber (vorletzte Reihe, Zweiter von links) ist 40 Jahre dabei. Anton Kasseckert (vorne, links) erhielt einen Geschenkkorb. Er schloss die Abteilung Postgeschichte/Philatelie aus gesundheitlichen Gründen. Bild: Dobmeier

Eine Ära geht zu Ende: Anton Kasseckert, 1967 bereits Gründungsmitglied, bat um Verständnis, dass er mit seinen 89 Jahren aus gesundheitlichen Gründen die Abteilung 7 Philatelie im Postsportverein zum 31. Mai 2014 einstellte. Vorsitzender Karl Zuber dankte ihm bei der 46. Jahreshauptversammlung mit einem Präsent.

Kasseckert erinnerte daran, dass es für Sonder- und Werbestempel im Jahr 2013 den höchsten Bedarf gegeben habe. Er habe 37 Tages- und Sonderstempel besorgt, weit über 500 Umschläge und Postkarten geschrieben, die Tagesstempel erhielten.

Eisstockschießen ruht

Karl Zuber blickte auf ein aktives Vereinsjahr der 220 Mitglieder zurück. Mit 70 Sportlern stellen die Bogenschützen inzwischen die größte Gruppe. Abteilungsleiter Bernhard Kaludun nannte das individuelle Schießen - "ohne Hightech und ursprünglich mit Blankbögen ohne Visier" - besonders attraktiv. Die Abteilung Eisstockschießen ruht. Die Damengymnastik-Gruppe, so Übungsleiterin Christa Koller, trainiert Montag und Donnerstag in der Pestalozzi-Schulturnhalle mit abwechslungsreichem Programm. Die Abteilung Foto bearbeitet Bilder und Videos am PC. Die Archivierung sei ein großes Thema, berichtete Manfred Höcht.

Den Modus des neuen deutschen Sportabzeichens "mit abwegigen Übungen" für ältere Sportler, kritisierte Sepp Schuster. Er sah dies neben dem altersbedingten Mitgliederschwund als weiteren Grund für den Rückgang der Leichtathletik-Aktiven. Als Abteilungsleiter Schwimmen lud Georg Kammerer zum Sport in die Realschulschwimmhalle in Neustadt ein. Die Volleyballabteilung nimmt am Turnierbetrieb teil, erläuterte Hermann Mahl.

Als Wanderwart nannte Karl Zuber die siebentägige Wanderung im Bayerischen Wald einen Höhepunkt. Hinzu kamen Besuche im Steinwald, im Stiftland und auf dem Oberpfalzweg. Eine Sonntagstour mit 35 Teilnehmern führte nach Pretzfeld mit Besuch der dortigen Telekom-Niederlassung, der Pretzfelder Keller und Wanderung zum Dietrichstein.
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