Grüne Daumen hoch

Der Verband Wohneigentum Oberpfalz ehrte die Sieger des Wettbewerbes "Mein Garten - das grüne Wohnzimmer" (von links): Dorle Engels (Gartenfachberaterin des Verbandes und Leiterin der Jury), Werner Heuer (Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Neubernricht-Kienlohe), Anita Knorr (Vorsitzende SG Ammerthal), Elli Müller (Vorsitzende SG Plößberg), Norbert Zitzmann (Vorsitzender SG Störnstein), Walter Trauner (2. Vorsitzender SG Wurz) und Hans-Jürgen Meier (stellvertretender Bezirksvorsitzender). Bild: Dobmeier

17 Siedlergemeinschaften des Verbandes für Wohneigentum beteiligten sich am Bezirkswettbewerb "Mein Garten - das grüne Wohnzimmer". Zur Siegerehrung waren die Vertreter der prämierten Siedlergemeinschaft in die Bezirkszentrale geladen.

Die Ergebnisse, welche die Siedler in ihren Gärten erzielt hatten, überraschen immer wieder. Dies machte Siedler-Pressesprecher Stefan Zrenner deutlich, der die Gäste in der neuen Weidener Zentrale zur Siegerehrung begrüßte. Er dankte der Jury unter der Leitung von Bezirks- und Landesfachberaterin Dorle Engels, Inge Kellermann und Josef Laubenstein für die Bewertung in den Klassen "Gestaltung der Gärten", "Naturgartenelemente", "Nutzgarten", "Blumenschmuck einschließlich Farb- und Formharmonie".

Torf wächst langsam

Auch stellvertretender Bezirksvorsitzender Hans-Jürgen Meier lobte die Teilnehmer. In die Wertung kamen je fünf Gärten der beteiligten Siedlergemeinschaft (SG). Die Bestplatzierten erhielten Preisgelder. Sieger wurde die SG Plößberg. Je ein zweiter Platz ging an die SG Wurz und SG Ammertal. Den dritten Platz teilten sich die SG Neubernricht-Kienlohe und SG Störnstein.

Die Frage "Was macht einen naturnahen Garten aus" beantwortete Landschaftsarchitektin Dorle Engels in ihrem Fachvortrag. Zum ökologischen Garten gehört der Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und auf Torf. "Denn Torf wächst in einen Jahr nur einen Millimeter nach."

Als Naturgartenelemente dienen Wildstrauchhecken, Wiesen und Wiesenelemente, das Zulassen von Wildwuchs, wuchernden Ecken, Sonderstandorten wie Steinmauern oder Feuchtbereiche und Gartenteiche sowie Laubbäume. Winterharte Stauden sind im Kommen, und blühende Blumen bringen Farbharmonie in den Garten. Der Garten ist "in" - nicht nur in den Siedlungsgebieten.

Im letzten Jahr gaben die Gartenbesitzer 30 Millionen Euro für ihre Naturoasen aus, das entspricht so viel wie die Ausgaben für das tägliche Brot. Viele Fernsehsendungen befassen sich mit Garten und Pflanzen. Auch der Verband für Wohneigentum möchte dies weitertragen, sagte die Landesfachberaterin.
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