Grüner Kindergarten

Helles Grün ist die Leitfarbe im Neubau des Kindergartens St. Elisabeth. Stadtpfarrer Peter Brolich (Fünfter von links) und Architekt Hans Kneidl (rechts) gaben der CSU-Delegation vom Ortsverband Rehbühl Einblicke in die Baufortschritte. Die im Bild befindliche Kinderkrippe ist bereits in Betrieb. Bild: Dobmeier

In wenigen Wochen ist der Neubau des Kindergartens St. Elisabeth fertig. Darüber freuen sich vor allem das Personal sowie die Mädchen und Jungen, wie die CSU-Rehbühl bei einem Informationsbesuch erfuhr. Aber auch für Vögel und Fledermäuse gibt es Neuerungen.

Eiche, Naturstein und Glas sind die bestimmenden Materialien im Neubau des Kindergartens St. Elisabeth, der bis Anfang Dezember fertiggestellt sein soll. Die Mitglieder der CSU-Rehbühl informierten sich bei einem Besuch über den Baufortschritt. Momentan laufen der Innenausbau der fünf Kindergarten-Gruppenräume und die Gestaltung der Außenanlage.

Stadtpfarrer Peter Brolich von der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth - dem Sachaufwandsträger - begrüßte die Gäste und dankte für das Interesse. Da eine Generalsanierung des maroden Altbaus mit sehr hohen Kosten verbunden gewesen wäre, hätten sich die Verantwortlichen für einen Neubau entschieden.

Planungsarchitekt Hans Kneidl führte die Gäste durch das Gebäude. Der Bau fand im Bestand statt, teilweise waren die Kinder in der Rehbühlschule beheimatet. Die Kinderkrippe im Obergeschoss ist mit 13 möglichen Plätzen bereits in Betrieb. Im Kinderhort sind 25 Plätze und 2 Nachmittagsgruppen geplant. Ein Mehrzweckraum mit mobilen Trennwänden gibt Freiraum. Diese Zimmer sind auch nahezu fertiggestellt. Die fünf Kindergarten-Gruppenräume im Erdgeschoss für 125 Kinder schmiegen sich elegant in die Hanglage an. Die Farbe Hellgrün zieht sich durch alle Räumlichkeiten des Neubaus.

Pfarrer Brolich bedankte sich bei den Spendern für die Großküche, da die Stadt dafür keine Mittel bereitstellen konnte. Es werde künftig täglich frisches Essen vor Ort zubereitet. Der Personalstand umfasst etwa 20 Beschäftigte. Energiesparende LED-Beleuchtung und eine Gasheizung mit kontrollierter Wohnraumbelüftung und Wärmerückgewinnung kommen zum Einsatz.

Auch die Vögel und Fledermäuse sollen auf ausdrücklichen Wunsch des Pfarrers wie in der Umgebung des Altbaus einen Platz mit Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten finden. Im Außenbereich sind ein großer Spielplatz und eine lange Rodelbahn eingeplant. "Da möchte man nochmals Kind sein", schwelgte CSU-Ortsvorsitzender Stephan Gollwitzer und bedanke sich für die Einblick in einen der modernsten Kindergärten Weidens. Dazu kündigte er an, dass im kommenden Frühjahr ein Baum gepflanzt werde.
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