Gütesiegel für zwei Buchhandlungen
Stadtgeschehen

Je 35 nagelneue 10-Euro-Scheine übergab Jürgen Bartmann an Waltraud Koller-Girke (links) und Elisabeth Wittmann für die Palliativstation bzw. die Hilfsaktion "Lichtblicke". Bild: Hartl
Weiden. (mte) Natürlich gehört es zu ihren ureigenen Aufgaben als Buchhandlung das Lesen zu fördern. Allerdings tun das diese beiden in Weiden ansässigen Buchhandlungen, Rupprecht sowie Stangl und Taubald, in besonderer Weise. Dafür erhielten sie nun vom bayerischen Kultusministerium und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Gütesiegel namens "Leseforum Bayern - Partner der Schule 2014/2015".

Das Siegel steht für Kompetenz, Engagement und Kreativität von Buchhandlungen in der Leseförderung. Es wurde bereits zum zwölften Mal vergeben. Jedes Jahr ging es auch an die hiesige Buchhandlung Rupprecht. Seit 2005/2006 gesellten sich auch Stangl und Taubald - mit einer einjährigen Auszeit - zu den Dauer-Preisträgern aus Weiden.

Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Auswahl sowie die Präsentation des Sortiments im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Auch Veranstaltungen zur Leseförderung wie Lesungen für Kinder oder Kooperationen mit Kindergärten und Schulen fließen in die Bewertung mit ein. Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich dankte den "kompetenten Ansprechpartnern vor Ort".

Leute Blüten bringen echte Scheine ein

Weiden. (ps) Zwei Hände voll Geld: Das bescherte die Sonnenblumen-Aktion von Jürgen Bartmann in diesem Jahr Elisabeth Wittmann , Schirmherrin der NT-Hilfsaktion "Lichtblicke", und Waltraud Koller-Girke , Vorsitzende des Fördervereins für Schwerkranke. Zum vierten Mal hatte der Inhaber der Wasch-Welt in Weiden Sonnenblumen auf dem benachbarten Feld gepflanzt und die Pflücker um Spenden für den guten Zweck gebeten. Die Bitte verhallte nicht ungehört. 405 Euro kamen so zusammen, Jürgen Bartmann stockte auf 700 Euro auf.

"Ein schöner Betrag, der nicht nur uns Freude bereitet, sondern auch den Menschen, die die Blumen holen", sagte Elisabeth Wittmann. Sie wies darauf hin, dass die Aktion "Lichtblicke" häufig auch mit dem Förderverein für Schwerkranke Hand in Hand arbeitet. "Weil schwere Krankheiten oft soziale Probleme nach sich ziehen." Auch Waltraud Koller-Girke freute sich über die Unterstützung, die speziell für die Palliativstation gedacht ist. Der Förderverein finanziere derzeit die Ausbildung eines weiteren Palliativarztes und eine Musiktherapeutin. Fachkräfte, die sich für Betroffene und Angehörige als "wahre Engel" erweisen würden.
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