Gustl-Lang-Schule bildet in Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften aus
Veränderung bleibt die Regel

Seminarleiter Klaus Binner (Dritter von links) und Schulleiter Thomas Reitmeier (Zweiter von rechts) freuen sich über die Neuzugänge: Die Referendare Roland Frischholz, Jessika Bertelshofer, Lisa Strunk, Daniela Reichel und Eva Demleitner gehören nun zum Kollegium (von links). Bild: wsb
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
08.10.2015
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Lehrer sollen ihren Beruf engagiert und mit Freude ausüben. Damit das an der Gustl-Lang-Schule der Fall ist, bildet sie als Seminarschule ihre Referendare in der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften seit diesem Schuljahr selbst aus. Der zuständige Seminarlehrer ist Klaus Binner. Er vermittelt den Studienreferendaren Grundkenntnisse und pädagogisches Wissen, um den späteren Lehrerberuf engagiert ausüben zu können. Für zwölf Seminarstunden wechselt er von der Wirtschaftsschule Eschenbach an die Gustl-Lang-Schule. Als weitere Neuzugänge begrüßte das Lehrerkollegium Philipp Wolf, Michael Laumer und Daniela Fuhrmann. "Wegen Mutterschutz oder Pensionierung haben uns einige Kollegen verlassen", bedauerte Schulleiter Thomas Reitmeier.

Neue Räume und Rechner

Neben zusätzlichen Lehrern stehen den Schülern auch neue Räume und Computer zur Verfügung. "Alle Rechner sind mit Windows 10 und Office 2013 ausgestattet", hob Reitmeier hervor. Auch der Stundenplan hat sich geändert und muss künftig ohne die H- und M-Zweige auskommen. "Stattdessen ist zwischen den Schwerpunkten Mathematik und Übungsunternehmen zu wählen", erläuterte stellvertretende Schulleiterin Martina Auer-Bertelshofer. Da diese Neukonzeption die achte Klasse betreffe, sei der Erfolg erst in zwei Jahren zu bewerten. "Bis dahin bleibt Veränderung die Regel an unserer Schule", versicherte sie.

Eine Veränderung bedeuten auch 22 Flüchtlinge, die seit Anfang des Schuljahres zu den Schützlingen gehören. Reitmeier stellte drei Klassenzimmer zur Verfügung, in denen die Hilfesuchenden regelmäßig an Deutschkursen teilnehmen. "Als ,Schule mit Courage' ist das für uns selbstverständlich." Die Schule habe deshalb Räume gewählt, die direkt neben den anderen Klassenzimmern liegen. Voraussichtlich bleiben die Flüchtlinge bis Ende des Schuljahres.
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