Hält Weidener Siegesserie auch beim Vorletzten?
Respekt, aber keine Angst vor Frohnlach

Der 16. Spieltag in der Bayernliga Nord war ganz nach dem Geschmack der SpVgg SV Weiden. Da erscheint das Gastspiel beim Tabellenvorletzten VfL Frohnlach wie ein Spaziergang. Doch der Trainer hebt den Zeigefinger. Zum einen baute man selbst die eigene Siegesserie mit einem 1:0-Heimerfolg im Sparda-Bank-Stadion gegen den SC Eltersdorf aus. Auf der anderen Seite ließen außer der SpVgg Bayern Hof und Tabellenführer TSV Großbardorf sämtliche Mannschaften vor den Max-Reger Städtern Punkte liegen.

So hat das Team von Trainer Tomas Galasek zum Vorrundenabschluss am Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr beim Tabellenvorletzten VfL Frohnlach die Möglichkeit, weiter Boden gutzumachen. Aktuell sind es nur sechs Punkte Rückstand auf Tabellenplatz zwei und der Trend der letzten Wochen spricht für die SpVgg SV. Das erkennt auch Ralph Egeter: "Klar, wollen wir oben dabeibleiben und möglichst bis zur Winterpause den Rückstand noch etwas verkleinern. Es macht immer mehr Spaß, um die Spitze zu spielen, als um die goldene Ananas." Egeter selbst, der gegen Eltersdorf den Siegtreffer erzielte, ist ein gutes Beispiel für den Aufwärtstrend. Während es zu Beginn der Spielzeit nicht lief, hat der Weidener Vizekapitän seine Form gefunden. Er betont, dass daran Coach Galasek großen Anteil hat: "Tomas kommt gut bei der Mannschaft an und er hat sich auch nach schlechteren Spielen immer vor uns gestellt. Er bindet uns Spieler gut mit ein."

Mit dem VfL Frohnlach wartet ein Gegner, der den Schwarz-Blauen in den letzten Jahren keine großen Probleme bereitet hat. Kein einziges Tor konnte die Mannschaft von Trainer Stefan Braungardt in den letzten vier Spielen gegen Weiden erzielen und kam dabei in der letzten Saison mit 0:7 in Weiden und 0:4 zu Hause gehörig unter die Räder. Zumindest erarbeiteten sich die Blau-Weißen immer einen beruhigenden Mittelfeldplatz, was in dieser Spielzeit wieder das Saisonziel ist. Die Oberfranken feierten aber erst zwei Siege und sind auf dem vorletzten Platz gelandet.

Galasek warnt

Hauptproblem ist die Unerfahrenheit der jungen Truppe, was auch am letzten Wochenende sichtbar wurde. Gegen den FC Eintracht Bamberg hielt sie bis zur 88. Minute ein 1:1, um in der Endphase noch 1:3 zu verlieren. Galasek warnt jedoch davor, den Gegner zu unterschätzen: "Jeder Gegner will unsere Serie beenden. Uns muss bewusst sein, dass Frohnlach um jeden Punkt kämpfen wird.

Während der Woche mussten einige Spieler pausieren oder konnten nur individuell trainieren. So stehen hinter den Einsätzen von Matthias Heckenberger (Oberschenkel), Rafael Wodniok (muskuläre Probleme) und Michael Riester (Sprunggelenk) Fragezeichen. Neben den Langzeitverletzten Marco Kießling und Tobias Plößner fallen noch Enis Saramati, der kommende Woche wieder mit dem Training beginnt, und Johannes Scherm aus.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.