Handwerk wichtiges Standbein

Das Vorstandsmitglied der Handwerkskammer, Karl Arnold (links), zeichnete einige Betriebe für Verdienste aus (weiter von links): Gabi Grillmeier und Metzgermeister Johann Grillmeier (Mitterteich), Elektromeister Michael Dorner (Parkstein), Baufirma Helmut Kreuzer und Angelika Kreuzer (Störnstein), Metzgermeister Franz Schedl (Altenstadt), Malermeister Engelbert Schicker (Weiden), Ausbildungsberater Michael Knauer (Handwerkskammer Weiden), Elektromeister Werner Lukas und Elisabeth Lukas (Vohenstrauß). Rechts

Die berufliche Bildung ist ein großer Schlüssel zum Erfolg. In sie muss ständig investiert werden, weil der technische Fortschritt nicht Halt macht. Manche Betriebe zeichnen sich auf diesem Feld besonders aus. Sie sind jetzt von der Handwerkskammer geehrt worden.

Für ihre Leistungen und Verdienste um die berufliche Ausbildung im Handwerk hat Karl Arnold, Vorstandsmitglied der Handwerskammer Niederbayern/Oberpfalz, einigen Betrieben aus der Oberpfalz im Rahmen einer kleinen Feier eine Urkunde überreicht. Geehrt wurden die Metzgerei Grillmeier, Mitterteich, Elektromeister Michael Dorner, Parkstein, die Störnsteiner Baufirma Kreuzer, die Metzgerei Franz Schedl, Altenstadt, und der Weidener Malermeister Engelbert Schicker. Darüber hinaus erhielten Elektromeister Michael Dorner, Parkstein, und die Vohenstraußer Firma Lukas Anlagenbau GmbH das "silberne Ehrenblatt" zum 50-jährigen Bestehen ihrer Unternehmen. Beide sind Mitglied der Innung für Elektro- und Informationstechnik.

"Es ist ein besonders erfreulicher Anlass, jene zu feiern, die in herausragender Weise dem handwerklichen Nachwuchs zum Erfolg verhelfen", sagte Vorstandsmitglied Karl Arnold. Die berufliche Bildung sei bekanntlich der Schlüssel zum Erfolg. "Das gilt für die Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe genauso wie für die bayerische Wirtschaft. Wer ausbildet, schafft nicht nur Nachhaltigkeit für seinen Betrieb", so Arnold.

Deshalb sei die gute Ausbildung junger Leute für die Landesregierung ein zentrales Thema. Rund 32 Millionen Euro hat der Freistaat in die berufliche Bildung des Handwerks investiert. Dieser Einsatz sei unbedingt notwendig, weil der technische Fortschritt immer mehr Bereiche mit immer größerer Technologie-Intensität erfasst. "Nur so können sich die Handwerksbetriebe neue, innovative Wertschöpfungsketten erschließen."

Die Ausbilder vermitteln jungen Berufseinsteigern, wie attraktiv und vielfältig eine Berufsausbildung im Handwerk ist. "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist das umso wichtiger. Dabei braucht die duale Ausbildung den Vergleich mit akademischen Berufszweigen nicht zu scheuen. Die Berufsbildung ist eines der beiden wichtigen Standbeine unserer Wirtschaft, das als solches in der Öffentlichkeit auch wieder wahrgenommen werden muss", forderte Ausbildungsberater Michael Knauer von der Handwerkskammer Weiden.
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