Harfen-Fan zieht neue Saiten auf

Auch in der Nordoberpfalz sind in den vergangenen Jahren immer mehr Veeh-Harfen-Ensembles entstanden. Oder aber das Instrument wurde in bereits bereits bestehende Musikgruppen integriert. Angesichts des großen Interesses sorgt Josef Sterr jetzt für eine Premiere in Weiden: Er hat für Samstag, 16. Mai, den 1. Oberpfälzer Veeh-Harfen-Treff organisiert. Die Musikanten aus Weiden und den angrenzenden Landkreisen treffen sich dazu im Gasthof "Zum alten Schuster". Bild: Kunz

Josef Sterr holt den 1. Oberpfälzer Veeh-Harfentreff nach Weiden. Unter dem Motto "Jessas Leit, heit gibt's a Muse" treten sechs Gruppen auf, die im Oberpfälzer Volksliedkreis und im Oberpfälzer Saitenklang zusammengeschlossen sind.

Weiden. (uz) Beginn der Veranstaltung ist am 16. Mai um 19 Uhr im "Alten Schuster". Der Eintritt ist frei. Einen Veeh-Harfentreff habe es in dieser Form noch nicht gegeben, erzählt Sterr. "Ich bin deshalb schon oft angesprochen worden, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren." Eigentlich wollte er mit drei Gruppen starten, hat aber vorsichtshalber gleich bei sechs Ensembles schriftlich angefragt, ob sie wohl Interesse hätten. Insgeheim hatte er mit 50 Prozent Absagen gerechnet.

Pustekuchen: "Alle haben sofort zugesagt. Das hat mir gezeigt: Interesse besteht." Mitwirken werden die "Schwarzenfelder Saitenzupfer", "Die Zauberelfen der VHS - Im Städtedreieck Schwandorf-Burglengenfeld-Teublitz", "Die Vielsaitigen" aus Parkstein, der "Oberpfälzer Saitenklang", der "Josefshofer Hausg'sang" aus Premenreuth und das "Gesangsduo Hans und Marianne" aus Waldsassen. Josef Sterr, der selber Mitglied des "Oberpfälzer Saitenklangs" ist, wird auch durchs Programm führen. "Ich habe darauf geachtet, nicht nur Gruppen mit Veeh-Harfen zu engagieren, sondern auch solche, die mit anderen Instrumenten gemischt sind." So setze sich der "Oberpfälzer Saitenklang" aus drei Veeh-Harfen, einer Bass-Veeh-Harfe, Gitarre und Akkordeon zusammen. "Und die beiden Spieler singen auch noch."

Der "Josefshofer Hausg'sang" und das "Gesangsduo Hans und Marianne" seien zwei ausgesprochene Gesangsensembles. Den "Alten Schuster" habe man sich deshalb ausgesucht, "weil der ein musikantenfreundliches Wirtshaus ist und wir aufgrund der großen Gruppen auch größere Räumlichkeiten brauchen". Sollte die Veranstaltung einschlagen, und davon geht Sterr aus, wird es nächstes Jahr eine Neuauflage geben. "Das könnte dann eine feste Einrichtung werden." In erster Linie interpretieren die Mitwirkenden Volksmusikstücke. "Wir werden aber auch Schlager und Bluesmusik hören. Ich setze auf Vielfalt." Bei diesem dreistündigen Treffen wechseln die Gruppen durch. "Ich will auf alle Fälle, dass auch Oberpfälzer Liedgut mit einfließt."
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