Heimspiel der SpVgg SV gegen Eltersdorf: SC Angstgegner der Weidener
"Irgendwie ist es wie verhext"

Thomas Wildenauer trainiert nach seinem Pferdekuss wieder und wird gegen Eltersdorf dabei sein. Bild: af
Die Bilanz ist ernüchternd und muss dringend aufpoliert werden. Dreimal trafen in den letzten beiden Jahren die SpVgg SV Weiden und der SC Eltersdorf in der Fußball-Bayernliga aufeinander und dreimal standen die Schwarz-Blauen mit leeren Händen da. "Eigentlich bräuchte der SCE gar nicht zu uns kommen, wir schicken ihm die Punkte per Post", so Weidens Trainer Christian Stadler etwas süffisant vor dem Heimspiel am Samstag um 15 Uhr im Sparda-Bank-Stadion.

"Nie wirklich schlechter"

Wobei: Zum Lachen ist den Weidener Coach sicherlich nicht, wenn er die Ergebnisse gegen die Mittelfranken genauer analysiert. Letztes Jahr gab es zu Hause am Wasserwerk ein 0:1, ehe im Rückspiel in Eltersdorf mit 0:2 verloren wurde. Und Ende Juli gingen die Oberpfälzer nach einem erneuten 0:1 beim SCE - damals schoss Michael Jonczy in der 49. Minute den entscheidenden Treffer - wiederum leer aus. "Irgendwie ist es wie verhext. Wir haben gegen die Elf von Hendrik Baumgart noch nie gewonnen, obwohl wir nie wirklich schlechter waren", blickt Stadler zurück.

Alle bisherigen Spiele seien "ungemein eng" gewesen und "auf Messers Schneide" gestanden. "Einmal hat der Schiedsrichter eine nicht unwesentlich Rolle gespielt, einmal hatte Eltersdorf einfach mehr Glück als wir und einmal haben wir es versäumt, die Tore zu machen", zieht der Weidener Coach ein vollkommen richtiges Fazit der bisherigen Begegnungen, ohne dabei natürlich nicht die richtigen Rückschlüsse daraus zu ziehen: "Gegen Eltersdorf bekommt man nicht so viele Chancen. Diejenigen, die man hat, muss man zielstrebig nutzen", lautet daher seine einfache Erfolgsformel.

Zum letzten Mal ist am Samstag Weidens Angreifer Ralph Egter nach seiner Sperre wegen der Roten Karte gegen Bayern Hof zum Zuschauen verurteilt. Ebenso fehlt natürlich weiterhin der Langzeitverletzte Andreas Wendl. Entwarnung gibt es bei Kapitän Thomas Wildenauer zu vermelden, der ja beim 6:0 in Memmelsdorf vor einer Woche wegen eines Pferdekusses ausgewechselt worden war. Er trainierte die Woche über bereits wieder genauso wie der zuletzt angeschlagene Außenverteidiger Johannes Scherm, so dass Stadler nahezu sein kompletter Kader zur Verfügung stehen wird.
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