Held hält die Fäden in der Hand
Im Blickpunkt

Weiden. (ps) Familie Held hat jetzt sämtliche Serviceleistungen am ZOB in ihrer Hand. Vom Imbiss über das Prägen von Kfz-Kennzeichen bis hin zum neuesten Angebot: Ilona Held verkauft im "Brotkist'l" Backwaren aus der Weidener Bäckerei Retzer am Rehbühl. Dazu zählen neben Biobroten auch Schinkenhörnchen, die unterschiedlichsten Kuchen und Gebäckstücke. Für den Verkauf wurde der Laden, in dem es früher Tabakwaren und Zeitschriften zu kaufen gab, innen völlig umgestaltet. Ein kleines Sortiment an Tabakwaren, Zeitungen und Zeitschriften halten Ilona und Dieter Held hier weiterhin vor.

Die Familie Held kann übrigens bereits auf eine 36-jährige Tradition an dieser Stelle zurückblicken. Anneliese und Dieter Held senior, er ist bereits 1987 verstorben, haben mit einem kleinen Imbisswagen den Grundstein gelegt. Nach Auskunft von Sohn Dieter Held übrigens im gleichen Jahr, als der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt wurde: 1979. Seit 1988 hat der Juniorchef das Geschäft übernommen und es kontinuierlich ausgebaut.

Stadtgeschehen Eingesperrt im Waldfriedhof

Weiden. (wd) Vielleicht dauerte die Zwiesprache mit dem lieben Verstorbenen etwas länger, oder es war noch etwas am Grab auf dem Waldfriedhof zu richten. Die etwa 70-Jährige überhört jedenfalls die Glocke, mit der ein Friedhofswärter das Ende der "Besuchszeit" einläutet. Die Dame ist zu spät dran. Sie läuft zum Hauptausgang: Bereits geschlossen. Und auch der Nebeneingang ist versperrt. Da hilft kein Rütteln. Gefangen im Friedhof. Sie ruft um Hilfe.

Reinhilde und Günter Schönberger, ebenfalls kurz zuvor auf dem Waldfriedhof unterwegs, aber mit dem Friedhofswärter rechtzeitig gegangen, hören die Rufe der verzweifelten Seniorin. Man trifft sich am Zaun. Günter Schönberger weiß Rat: Es gelingt ihn mit seiner Frau Reinhilde, das Drahtgeflecht zumindest so weit anzuheben, dass die Seniorin ins Freie robben kann.

Diese Geschichte erzählte Reinhilde Schönberger am Dienstagabend bei der Bürgerversammlung im Gasthof Strehl. Sie bittet die Stadt, nach einer Lösung zu suchen, wie "verspätete" Besucher doch noch den Waldfriedhof verlassen können - ohne unter dem Zaun durchkriechen zu müssen.

"Vielleicht gibt's bald einen Taster, über den sich von innen das Tor öffnen lässt", hofft Schönberger. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß versprach eine schnelle Lösung des Problems.
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