Herausforderung mit lösbaren Aufgaben

"Ich bin stolz auf meine Mädels und Jungs", sagte Michael Schmid nach der groß angelegten Übung der Kreiswasserwacht. Der Vorsitzende hatte die Rolle des Einsatzleiters (Zugführer) übernommen. Über das Feedback der Teilnehmer sagte er, dass die Aktiven die Übung - sie dauerte immerhin von Nachmittag bis kurz vor Mitternacht - zwar als sehr anstrengend, aber die Aufgaben doch als lösbar empfunden hätten. "Das muss schon auch sein, dass man bei einer Übung einen Wasserrettungszug mit 40 bis 50 Leuten an seine Leistungsgrenze bringt", argumentierte Schmid.

Hinsichtlich von Hochwasser-Lagen, die immer mehr zunehmen, sei es wichtig, mit dem Wasserrettungszug (bestehend aus Zugführerfahrzeug, der Unterstützungsgruppe Einsatzleitung, sechs Wasserrettungsfahrzeugen und zwei Krankenwagen) als eine geschlossene Einheit zu üben.

Im vergangenen Jahr waren Mitglieder der Kreiswasserwacht zu den großen Überschwemmungen nach Deggendorf und Passau ausgerückt. "Da wurde aus drei Kreiswasserwachten ein Zug gebildet", blickte Schmid auf den Einsatz zurück. Zudem verfügt jeder Bezirksverband der bayerischen Wasserwacht über einen speziellen Hochwasserzug.

Zur Großübung waren auch BRK-Geschäftsführer Björn Heinrich und Kreisvorsitzender Gerd Geismann gekommen. Sie lobten die Aktiven, was wiederum Michael Schmid und alle an der Übung Beteiligten sehr freute. (san)
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.