Heribert Stock erhält Preis der Stiftung Hospiz - Auszeichnung durch Gesundheitsministerin ...
Hospizarbeit trägt seinen Stempel

Heribert Stock. Archivbild: Hartl

Wenn es um das Thema Hospizarbeit geht, fällt den Menschen in Weiden und Umgebung in erster Linie ein Name ein: Heribert Stock. Er hat 1996 - zusammen mit seiner Frau Ilse - begonnen, den Hospizgedanken vor Ort zu verbreiten. Unter dem Dach der Malteser hat Heribert Stock den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Weiden-Neustadt kontinuierlich ausgebaut. Für sein "Lebenswerk als Pionier der Hospizarbeit" in der Region erhält der Weidener am Montag, 30. November, den Preis der Bayerischen Stiftung Hospiz.

Mit diesem Preis werden herausragende Leistungen im Ehrenamt gewürdigt sowie richtungsweisende Projekte aus dem Bereich der Hospizarbeit. Überreicht wird die Auszeichnung von der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml bei einer Feierstunde im Zentrum Bayern für Familie und Soziales in Bayreuth. Landtagspräsidentin Barbara Stamm wird die Festansprache zum Thema "Am Ende des Lebens ..." halten. Ein Thema, mit dem Heribert Stock bestens vertraut ist. "Sie haben mit vielen Menschen das Sterben gelebt", bescheinigte ihm die Diözesanoberin des Malteser-Hilfsdienstes Regensburg, Baronin Adelheid von Gemmingen-Hornberg, als er sich im Januar aus dem Ehrenamt zurückzog (der NT berichtete).

"Herr Stock ist ein Mann der ersten Stunde und begleitete den Aufbau der wertvollen Hospizarbeit in Weiden und Umgebung seit 1996", begründet die Bayerischen Stiftung Hospiz die Preisverleihung. Und weiter: "Besonders verdienstvoll und auch innovativ war seine Initiative für das Hospiz- und Palliativnetzwerk Nordoberpfalz, das Kliniken, Ärzteschaft, Pflegedienste, Pflegeheim, Seelsorger und Hospizdienst vernetzt und so die Voraussetzungen für eine funktionierende ambulante Hospizversorgung vor allem im häuslichen Bereich geschaffen hat." Außerdem habe Heribert Stock in Weiden das Schulprojekt "Hospiz und Schule" für Grundschulklassen entwickelt und etabliert.

Mit Hartnäckigkeit ans Ziel

Der Hartnäckigkeit von Heribert Stock ist es wohl in erster Linie auch zu verdanken, dass die Region mittlerweile seit Jahren eine Palliativstation - unter dem Dach der Kliniken Nordoberpfalz AG - hat und dass die Eröffnung eines stationären Hospizes in greifbare Nähe gerückt ist. Stock selbst hat sich als Leiter des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes im Januar zurückgezogen und diese Aufgabe an eine hauptamtliche Kraft abgegeben.
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