Hintergrund

Das Schätzlerbad, wie die gesamte Freizeitanlage, ist Eigentum des Schwimmvereins und wird von ihm verantwortlich betrieben. Die Finanzexpertise des Vereins zur Freizeitanlage soll in Kürze den Stadtratsfraktionen vorgelegt werden. Sie enthält detaillierte Übersichten über Kosten- und Einnahmeentwicklungen für den Beckenbetrieb des Schätzlerbads und den Betrieb der gesamten Anlage sowie des Sportbetriebs.

Dabei zeigt sich, dass der größte Kostensprung bei der Übernahme der Beckenbetreuung durch die Stadtwerke im Jahr 2012 kam, der höhere Personalkosten brachte. Während die Unterhaltskosten für die Beckenbäder zum Beispiel im Jahr 2010 bei 311 000 Euro lagen, errechnen sich nunmehr Beträge über 500 000 Euro (2014: 561 900 Euro). Für die neue Vereinsführung war diese Übernahme zwingende Voraussetzung für einen funktionierenden Badebetrieb und für die Übernahme der Verantwortung. Dass die Kosten in früheren Jahren "auf dem Rücken der Mitarbeiter niedrig gehalten wurden", deutete Meier an. (sbü)
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