Hochgefühle im Hörsaal

Aufbruchstimmung angesichts durchwegs positiver Zahlen herrschte bei Vorstand und Beirat des Fördervereins der OTH in Weiden. Rudolf Winter (Zweiter von links) und Präsident Prof. Dr. Erich Bauer (vordere Reihe, Dritter von links) präsentierten eine Erfolgsbilanz von Hochschule und Verein. Bild: Bühner

Die Hochschule ist eine einzige Erfolgsgeschichte. Der Förderverein hat maßgeblich daran mitgeschrieben. Im Glanz des 20. Jubiläums darf auch er sich sonnen. Bei der Mitgliedergliederversammlung 2014 gab es viel Lob.

(sbü) Als Ritterschlag bezeichnete Rudolf Winter, Vorsitzender des Fördervereins der OTH Weiden, die Umwandlung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in die Ostbayerische Technische Hochschule. Bei der Mitgliederversammlung gab es auch sonst nur Positives zu hören. Studentenzahlen, Dozenten, Finanzen des Vereins und vor allem die Zukunftsperspektiven: Alle Zahlen zeigen nach oben, berichtete Winter.

Selten dürfte ein Verein so viele gute Nachrichten über seine eigenen Ziele zu vermelden haben wie an diesem Abend im Neuen Hörsaalgebäude der OTH in Weiden. So verbreitete auch Präsident Prof. Dr. Erich Bauer in seinem Ausblick für die kommenden Jahre fast schon Euphorie. In zehn Jahren will er beim dann 30. Jubiläum feststellen, dass "die OTH im Verbund der drei Standorte immer mehr zum Motor der regionalen Entwicklung wurde, hohe wissenschaftliche Reputation genießt und mit ihrer Philosophie der kurzen Wege die erfolgreichste unter allen möglichen Strategien eingeschlagen hat". Der Kompass dafür sei gestellt. 1042 derzeitige Erstsemester und 50 000 Euro Drittmitteleinnahmen pro Lehrkraft sind nur einige der Erfolgszahlen.

Innovative Lernorte

So herrschte unter den zahlreich erschienenen Mitgliedern eine spürbare Aufbruchstimmung. Eine Atmosphäre, in der Bauer seine Weichenstellung in Form des Konzeptes der innovativen Lernorte als Gegenentwurf zu einer zersplitterten Hochschullandschaft gut nachvollziehbar präsentieren konnte. Auch die Absicht, mit E-Commerce in Weiden und Medieninformatik in Amberg neue Leuchtturmprojekte umzusetzen, hörten die Zuhörer nur allzu gerne. Gemeinsam mit Professor Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH in Regensburg, ist Bauer vom weiteren Erfolg der "zweitgrößten OTH in Bayern mit ihren drei Standorten, ihren Netzwerken mit der regionalen Wirtschaft und ihren 11 Forschungsclustern" absolut überzeugt.

Dass die OTH "mit ihren Pfunden stärker wuchern sollte, damit Weiden und Amberg noch mehr zur tatsächlichen Hochschulstadt wird", wünschte der Hochschulpräsident. Über den "Partner Circle" hinaus warb er für noch mehr Beteiligung der Wirtschaft an Hochschulprojekten und Veranstaltungsreihen. Er bat Betriebe auch um zusätzliche Deutschland-Stipendien für Studenten. Ausbauen will Prof. Bauer die Funktion der OTH als Partner für Weiterbildung von Arbeitnehmern und für berufsbegleitende Studiengänge.

Winter bilanzierte Erfolgszahlen: Derzeit 451 Mitglieder und heuer 34 000 Euro Zuwendungen des Vereins an die Hochschule, 604 000 Euro seit Vereinsgründung, könnten sich sehen lassen. Vom Überschuss von 7585 Euro und einem ausgeglichenen Haushalt berichtete Schatzmeister Ludwig Zitzmann.
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