Hochschul-Professor referiert an FOS/BOS über erneuerbare Energien
Vom Nutzen der Stromtrassen

Professor Dr. Peter Kurzweil von der Hochschule Amberg-Weiden sprach vor FOS/BOS-Schülern über erneuerbare Energien. Bild: swi
Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der FOS/BOS steckt voller Energie. "Die OTH lädt unsere Schüler zu Vorträgen und Workshops ein", erklärt stellvertretende Schulleiterin Gabriele Dill. "Zudem kommen wir in den Genuss von hochkarätigen Professorenvorträgen." Jüngstes Beispiel: Das Referat des Amberger Hochschulprofessors Dr. Peter Kurzweil zum Thema "Energiespeicher, Leitungsnetze und Kernfusion" an der FOS/BOS. "Wenn der Wind nicht bläst und die Sonne nicht scheint, dann müssen dezentrale Energiespeicher aushelfen", erklärte Kurzweil den rund 120 Schülern der Ausbildungsrichtung Technik.

Allerdings sei die Stromspeicherung technisch noch lange nicht ausgereift. Beim Thema Stromtrassen vertrat Kurzweil eine klare Meinung: "Die effiziente Nutzung von norddeutscher Windenergie und ostdeutschem Kohlestrom erzwingt ein verlustarmes Leitungsnetz zu den süddeutschen Verbrauchern." Ansonsten müssten teure Gaskraftwerke die Versorgungslücken schließen.

Am Ende des von Johann Trenz, Fachbetreuer Physik und Technologie an der FOS/BOS, organisierten Gastvortrags, der ebenso spannend wie informativ war, ermutigte Kurzweil die Techniker: "Gerade die noch ungelösten Probleme auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sind die Berufsfelder für Sie als zukünftige Ingenieure und Wissenschaftler."
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