Höher besichtigt erweiterten Friedhof Neunkirchen
"Wunderschöne Anlage"

Den erweiterten Friedhof in Neunkirchen besah sich Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher (Zweiter von rechts) nicht nur auf dem Plan, sondern auch in natura. Bild: R. Kreuzer
Die Erweiterung des Friedhofs ist abgeschlossen, der neue Teil eingeweiht. Gräber mussten bislang nicht eröffnet werden. Das neue Areal in Neunkirchen grenzt an das bisherige um die St.-Dionysius-Kirche an. Beide trennt jedoch die renovierte Friedhofsmauer. Die unterliegt dem Denkmalschutz.

Im Vorjahr hatte Architekt Gerfried Mühlbauer die Sanierung vorangetrieben und abgeschlossen. Der Bezirk steuerte 2700, das Landesamt für Denkmalschutz 5000 Euro bei. Den größten Teil der Kosten von 46 800 Euro trug die Pfarrei. Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher stattete ihr jetzt einen Besuch ab, um das vom Bezirk unterstützte Projekt zu besichtigen. "Wir haben uns beteiligt, weil es Tradition hat, hier in Neunkirchen einen Friedhof vorzufinden, der um die Kirche eingerichtet ist", sagte Höher. "Der neue Friedhof ist durch eine Öffnung in der Mauer mit dem alten Friedhof verbunden." So sei es den Gottesdienstbesuchern möglich, gleich nach der Messe an das Grab ihrer Angehörigen zu gehen, ohne große Wege bewältigen zu müssen. "Es ist eine wunderschöne Anlage geworden."

Viel Platz sei auf dem alten Friedhof nicht mehr, berichtete Pfarrer Armin J. Spießl. Bei den Urnengräbern gebe es nur noch zwei Plätze. Gekommen waren auch Pfarrgemeinderatssprecherin Brunhilde Spannl und Kirchenpfleger Willibald Fuchs. Der neue Friedhof ist ausgelegt für 46 Urnengräber, 8 Einzel- und 20 Doppelgrabplätze.
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