HypoVereinsbank nach Umbau wiedereröffnet
Moderne "Multikanal-Filiale"

Weidener Wahrzeichen wie hier die Josefskirche schmücken die Beratungsräume. Über den gelungenen Umbau freuen sich (von links) die Niederlassungsleiter Kerstin Lukas (Privatkunden) und Peter Leberl (Unternehmerbank) sowie Filialleiterin Petra Zimmermann. Bild: Steinbacher
Für vier Wochen waren die Bank-Mitarbeiter in den ersten Stock gezogen, während unten die Handwerker ihrem Geschäft nachgingen. Die Sedanstraße war wegen der Arbeiten zeitweise halbseitig gesperrt. Seit Mittwoch ist das Werk vollendet, die HypoVereinsbank komplett neu eingerichtet und offen für Kunden. Die stehen nun schon mal staunend im hellen Schalterraum. Inmitten "einer der modernsten Multikanal-Filialen in der Region Bayern-Nord", wie Kerstin Lukas, Leiterin Privatkunden der Niederlassung Weiden/Amberg, schwärmt.

Auf den 570 Quadratmetern ist viel passiert. Neue Teppiche wurden ausgerollt, die Wände mit rund 600 Liter Farbe gestrichen, mehr als 2600 Meter Kabel für die EDV verlegt. Unter anderem. Die Selbstbedienungszone ist um ein Drittel gewachsen und während der üblichen Öffnungszeiten kaum noch vom Filialinnenraum abgegrenzt. Drinnen nehmen Mitarbeiter die Kunden an einem "Servicepunkt" in Empfang, um sie dann zum Schalter, zu den Beratern oder in den großzügig gestalteten Wartebereich zu führen. Blickfang sind die verglasten Beratungsräume, acht an der Zahl, die großflächige Weidener Motive aus Rauchglas zieren: Josefskirche, Unteres Tor, Altes Rathaus ... Filialleiterin Petra Zimmermann arbeitet insofern im "Neuen Rathaus".

2014 hat die HypoVereinsbank begonnen, ihren Filialen ein "einheitliches optisch und technisch modernes Design" zu verpassen, wie Kerstin Lukas berichtet. Das Gesamtbudget belaufe sich auf 300 Millionen Euro. Eine Summe, die auch in "Beratung im Einklang mit modernsten Kommunikationsmedien" fließt. So ist nun jeder Beratungsraum mit Bildschirmen ausgestattet und einer Technik, die Videokonferenzen beispielsweise mit Immobilienexperten in Nürnberg ermöglichen. Zum Konzept gehört auch die "HVB Online Filiale". Mit seinem persönlichen Betreuer bespricht sich der Kunde dabei via Internet oder E-Mail. Kerstin Lukas: "Der Kunde bestimmt den Weg, wie und wann er mit uns in Kontakt tritt."

Die HypoVereinsbank in Weiden zählt 25 Mitarbeiter im Privat- und 10 bis 15 im Geschäftskundenbereich. Anlässlich der Wiedereröffnung lädt die Bank am 23. April zu einem "VIP-Abend" und anderntags zu einem "Welcome Day", einem Tag der offenen Tür. "Wir sind stolz, dass alles so gut geklappt hat", sagt Filialleiterin Zimmermann. Die Firmen aus der Region hätten Hand in Hand und möglichst störungsfrei gearbeitet sowie den Zeitplan eingehalten. Behinderungen wird's auch künftig geben, doch dafür ist nicht das Kreditinstitut verantwortlich: Demnächst beginnen die Vorarbeiten zur "Stadtgalerie", die weitere Sperrungen in der Sedanstraße und einen Verlust von Parkplätzen mit sich bringen.

Für Kunden, die damit Probleme haben, "werden wir individuelle Lösungen finden", versichert Petra Zimmermann. Für das innerstädtische Einkaufszentrum nehme man die Einschränkungen in Kauf, bestätigt Kerstin Lukas: "Wenn man das Ziel kennt, geht man den Weg gerne."
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