Ihre letzte Amtshandlung war eine ehrenvolle: Die scheidende Vorsitzende Christa Segerer nahm Bürgermeister Bernhard Lindner als passives Mitglied in die Wehr auf. Die
Wehr hält den Ort zusammen

Bürgermeister Bernhard Lindner, Kreisbrandmeister Christof Strobl (von links) und Kreisbrandinspektor Karl Luber (rechts) gratulierten dem neuen Vorstand der Feuerwehr Pickenricht und dankten Jürgen Steinmetz (mit Urkunde) für seine langjährige Mitgliedschaft. Bild: ibj
Vereinschefin stellte sich bei der Hauptversammlung nicht mehr zur Wahl.

(ibj) Auf ein relativ ruhiges Vereinsjahr blickte die Feuerwehr Pickenricht bei ihrer Dienst- und Jahreshauptversammlung zurück. Laut Christa Segerer hat der Verein 70 Mitglieder.

In ihrem Bericht verwies sie auf die Teilnahme an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde, vor allem auf die kirchlichen Anlässe wie Floriani-Amt und Fronleichnam. Mit einem gemütlichen Beisammensein in Süß und einem Sommerfest in der Maschinenhalle von Anton Hofmann pflegte der Verein die Gemeinschaft. Für 25-jährige Mitgliedschaft zeichnete sie Jürgen Steinmetz mit einer Urkunde aus.

Kommandant Daniel Weiß erwähnte acht Übungen und eine gemeinsamen Leistungsprüfung mit der Feuerwehr Iber. Christian Gebhard verlieh er das Leistungsabzeichen der Stufe V (gold-grün). Für 2015 ist eine Leistungsprüfung in der technischen Hilfeleistung vorgesehen. Ausrücken musste die Wehr zu einem Mopedbrand in Dürnsricht. Beim Landkreislauf sorgte man für den Absperrdienst. Kassier Anton Hofmann konnte mit beruhigenden Zahlen aufwarten.

Bürgermeister Bernhard Lindner zollte den Aktiven Respekt für ihre Leistungen und dankte für die bescheidenen Ansprüche bei der Bedarfsbesprechung. Mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Feuerwehrleuten sei im gesamten Gemeindebereich die Einsatzbereitschaft optimal gegeben. Die Feuerwehr bilde eine "Klammer für den Zusammenhalt von Dürnsricht, Luppersricht und Pickenricht". Es sei wichtig, alte Traditionen aufrecht zu erhalten. Wie Kreisbrandinspektor Karl Luber hervorhob, habe die Wehr gerade beim letzten Einsatz ihre Schlagkraft bewiesen. Der Übungsbetrieb dürfe nicht vernachlässigt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Nachbarwehren bei Leistungsprüfungen könne sich auch eine kleine Wehr mit wenigen Einsatzgeräten auf dem Laufenden halten. Und auch die Harmonie untereinander werde dadurch gefördert.

Gerhard Preuß als Sprecher der Notdienste im Hahnbacher Kulturausschuss würdigte das Engagement der Feuerwehren und die Bereitschaft der Aktiven, Verantwortung zu übernehmen.
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