Im Bürohaus Platz für 70 Asylbewerber

Bis zu 70 Asylbewerber könnten in diesem modernen Bürogebäude in der Pressather Straße 157 einen Unterschlupf finden. Der Bau- und Planungsausschuss genehmigte die Nutzungsänderung. Bild: Steinbacher
Zur Jahreswende hat der junge Unternehmer die Firma aus der Insolvenz seines Vorgängers übernommen. Der Betrieb und die über 30 Arbeitsplätze sind damit zwar gerettet. Probleme bereitet jedoch das lichtdurchflutete und viel zu groß dimensionierte Bürogebäude in der Pressather Straße 157. Es steht inzwischen zu zwei Dritteln leer und verursacht hohe Unterhaltskosten. Auch auf Drängen der Regierung, die dringend Häuser sucht, in denen sie Asylbewerber unterbringen kann, stellte der Immobilienbesitzer den Antrag auf Nutzungsänderung.

Der Bau- und Planungsausschuss stimmte ohne Diskussion dem Antrag zu, das Gebäude für die Aufnahme von 70 Flüchtlingen umzunutzen. Gegenüber dem NT betonte der Eigentümer, dass es nicht seine vordringlichste Absicht sei, diese Erlaubnis in Anspruch zu nehmen. Er suche intensiv nach Alternativen und führe Gespräche mit anderen Mietinteressenten.
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