Im Notfall ist der Weg unbezahlbar

Bei dem Gemeinschaftsprojekt von sieben Waldbesitzern wurden 34 Hektar Wald erschlossen. Die tatsächlichen Kosten sind noch nicht bekannt, weil erst die Rechnungen zusammengeführt werden müssen. "Allgemein kommen, je nach Länge, Fläche und technischer Schwierigkeit, auf die Waldbesitzer Eigenbeteiligungen zwischen 500 und 1000 Euro je Hektar zu", erklärte Förster Michael Bartl. Das höre sich zwar viel an, sei aber der Gegenwert von fünf bis zehn erntereifen Fichten. Für Bartl ist es kein nennenswerter Eingriff in einem Hektar-Waldbestand. Der Weg sei eine einmalige Investition. "Wenn der Notarzt zu einem Arbeitsunfall in den Wald muss oder die Feuerwehr an einen Brand herankommen will, dann ist ein Weg unbezahlbar."
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