Im Westen gut gekämpft

Die Stimmung war gut im Pfarrheim Maria-Waldrast. Der CSU-Ortsverband blickte nochmals auf die Kommunalwahlen zurück. Vorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner: "Wir haben Weiden-West zurückerobert."

Die Ehrung von Thomas Friedrich rückte Hans-Jürgen Gmeiner in den Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung: Die CSU Weiden-West dankte Friedrich für 30-jährige Mitgliedschaft. Auch sonst war die Stimmung gut im Pfarrheim Maria-Waldrast. Denn Gmeiner bilanzierte nicht nur gesellige Höhepunkte wie die gut besuchten Schaschlik- und Starkbierfeste, sondern auch einen engagierten, erfolgreichen Wahlkampf. Der große Zusammenhalt - auch mit dem Neunkirchener Ortsverband um Norbert Uschald - habe sich ausgezahlt. "Wir haben Weiden-West zurückerobert." Der Vorsitzende bedauerte allerdings, dass sich Ex-FU-Vorsitzende Anna-Maria Walter wieder aus dem Ortsverband zurückgezogen hatte.

Heftig, aber spannend

"Die Stadtratsarbeit ist sehr heftig, aber auch sehr spannend", berichtete Gmeiner. Beim Gewerbegebiet IV gelte es vor allem, die Hochwasserproblematik zu bewältigen. Er hoffe auf eine sorgsame Entwicklung. Der Bericht von Kassiererin Michaela Richter wies einen leichten Überschuss aus. Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch leitete die Wahl, Ortsvorsitzender blieb Gmeiner, seine Stellvertreter sind Ella Voit, Markus Wiederer und Lothar Höher. Die Protokolle schreibt wieder Martin Mahl, die Kasse führt Schatzmeisterin Michaela Richter. Als Beisitzer fungieren Dieter und Veronika Fieber, Wolfgang Gleißner, Irmi Höher, Maria Mahl und Margarete Wiederer, als Kassenprüfer Erwin Voit junior und Günther Prößl.

Als Vertreter zur Delegiertenkreisversammlung wählten die Mitglieder Lothar Höher, Hans-Jürgen Gmeiner, Dieter Fieber, Martin Mahl und Irmi Höher, Ersatzdelegierte sind Ella Voit, Wolfgang Gleißner, Maria Mahl, Margarete Wiederer und Max Wiederer.

West IV gute Entscheidung

Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer überbrachte Grüße von Petra Dettenhöfer, die sich auf dem Weg der Besserung befinde. Rund 600 Soldaten des neuen Artillerie-Bataillons seien bisher mit ihren Familien in Weiden angekommen, erklärte er. Die Schießanlage am Brandweiher werde jetzt wieder genutzt. Das neue Gewerbegebiet IV sei eine gute Entscheidung. Fraktionsvorsitzender Pausch betonte, gemeinsam mit dem Freistaat wolle man Stadt und Region voranbringen. "Wenn es Weiden gut geht, dann geht es der Region gut." Der Wahlkampf sei eine tolle Zeit gewesen, in der er viel gelernt habe.

Bürgermeister Lothar Höher dankte Gmeiner und seiner Frau Elke. Viele Prüfungen lägen wegen des Gewerbegebiets noch vor dem Stadtteil: durch Hochwasserproblematik, einer Zunahme von Lärm und Verkehr in der Pressather Straße, auf der B 470 oder im Weidingweg. Aber es gebe auch viele neue Arbeitsplätze. Den Erhalt der Hans-Schelter-Schule bezeichnete Höher als realistisch. Gmeiner erinnerte noch an das Starkbierfest am 28. Februar.
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.