Im Westen regt sich Unmut

Sie durften ins Innere des neuen Kinderhauses St. Elisabeth blicken. Zum Dank überreichten die SPD-Mitglieder Pfarrer Peter Brolich einen guten Tropfen. Bild: R. Kreuzer

Bürger im Weidener Westen fühlen sich benachteiligt: Ihre durchaus großartigen Einrichtungen für die Kleinen der Stadt finden sich nur zum Teil im Kinderstadtplan. Das soll sich ändern.

In einem Brief an OB Kurt Seggewiß übt Stadträtin Sabine Zeidler stellvertretend für Bürger aus dem Westen der Stadt Kritik am Kinderstadtplan. Hier müssten Angaben aus dem Weidener Westen ergänzt werden: "Es besteht ein erhebliches Interesse, den Stadtteil zu integrieren." So gebe es auch wichtige Einrichtungen im "Pressather Wald" wie das Kinderhaus sowie verschiedene Spiel- und Sportplätze. Es gebe daher keinen Grund, bestimmte Stadtteile hervorzuheben. "Auch Weiden-West hat viel Kapazität, ein Ausschluss wäre schade", schrieb Zeidler.

Geantwortet hat der Stadtchef inzwischen auch: Er hat das Anliegen an das Jugendamt weitergereicht: Es werde alles berücksichtigen. Darüber informierte die Stadträtin nun ihre SPD-Vorstandschaft Weiden-West und Hinterer Rehbühl-Mooslohe vor dem Besuch des neuen Kindergartens St. Elisabeth. Pfarrer Peter Brolich hatte die SPD-Mitglieder eingeladen. Er führte sie auch durch den neuen Kindergarten, zeigte die Spielräume und Hortplätze. Draußen keimte gerade der frisch angesäte Rasen, auf dem die Kleinen im neuen Kindergartenjahr wieder toben können.
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