Immer mehr Einsätze für Rothenstädter Wehr
Brennpunkt A 93

Erfreulicher Einsatz: Ehrungen und Beförderungen standen bei der Feuerwehr Rothenstadt an. Die Truppe verzeichnete im Jahr 2014 die Höchstzahl von 54 Einsätzen, legte aber auch bei der Mitgliederzahl zu. Die Ehrengäste lobten die Einsatzbereitschaft. Bild: Dobmeier
Die Jugendarbeit trägt Früchte bei der Feuerwehr Rothenstadt. So konnte sie drei Jugendliche in den aktiven Dienst übernehmen. Zusammen mit zwei Quereinsteigern kletterte die Zahl der Aktiven auf 30. Mit 54 Einsätzen (+ 16) verzeichnete die Feuerwehr im Stadtteil zudem einen neuen Rekord.

"Die neue Mannschaftsstärke wirkt sich positiv auf das Personal in den Fahrzeugen aus", berichtete Kommandant Daniel Kellermann, der seit April letzten Jahres sein Amt ausübt. Als Schwerpunkt der technischen Hilfeleistungen entwickle sich immer mehr die Autobahn, auf der 16 Einsätze anfielen. "Wir sind schon fit bei der Absicherung von Gefahrenstellen", sagte der Kommandant. Bei einer Gesamteinsatzzeit von 306 Stunden verzeichnete die Feuerwehr ein Plus von 116 Stunden gegenüber dem letzten Jahr. Mit vier Brandeinsätzen waren drei weniger als im Vorjahr zu bewältigen. Auch bei der Beseitigung von Wespen- und Hornissennestern standen die Wehrmänner der Bevölkerung bei.

Vorsitzender Manfred Lehner dankte bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus den Aktiven, seinem Vorstand und den Mitglieder für die Unterstützung. 17 Übungseinsätze, weitere Lehrgänge und die Höchstzahl bei Hilfeleistungen hatten die Einsatzgruppe gefordert. 219 Mitglieder sind derzeit verzeichnet. Besuche bei befreundeten Feuerwehren, das erste Sommerfest am Feuerwehrhaus und der Kameradschaftsabend sowie die Adventsfeier sorgten für guten Zusammenhalt. Der Dank galt der Stadt Weiden, vertreten durch die Stadträte Roland Richter, Karl-Heinz Schell, Markus Bäumler und Karl Bärnklau, für die finanzielle Unterstützung bei der Ausrüstung.

Nicht ohne Risiko

Stadtbrandrat Richard Schieder verkündete den Start des Digitalfunks mit anstehenden Schulungen. Er lobte im Beisein des Weidener FFW-Vorsitzenden Dieter Henl und Stadtbrandinspektor Ludwig Grasser die vorbildliche Jugendarbeit und Einsatzbereitschaft für die Bevölkerung. Die allgemeine Gefahrenabwehr auf der A 93 in einem vertretbaren Zeitraum werde zunehmend zur Herausforderung. In Vertretung des Oberbürgermeisters dankte Richter für den Einsatz, der gerade auch auf der Autobahn auch Risiken berge. Dies sollte sich aber auch auf die Mittelbereitstellung auswirken.
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