Immer neue Herausforderungen

Die Gäste von der CSU führte Major Eric Schröter (Dritter von rechts) durch die Ostmarkkaserne. Bild: Kunz

In den Wappen finden sich bereits Weidener Spuren. Das Artillerie-Bataillon 131 ist in der Max-Reger-Stadt angekommen, die Soldaten fühlen sich wohl. Wenn auch noch nicht alles perfekt ist in der Kaserne.

Auf Einladung von Kreisvorsitzendem Stephan Gollwitzer besuchte eine Delegation der CSU Weiden das Artillerie-Bataillon 131 in der Ostmark-Kaserne. Major Eric Schröter gab einen Überblick über die Baumaßnahmen als auch über die Aufstellung und Besonderheiten des Bataillons.

Er lobte die hervorragende Verkehrsanbindung, die Nähe zu den umliegenden Übungsplätzen, Einrichtungen wie den großen Hörsaal, den in Deutschland einmalig funktionsfähigen und betriebenen Schießstand, das Mannschaftsheim mit Kegelbahn, Sauna und Friseur - und vieles mehr, was die Freizeit der Soldaten bereichert. Im Bau befinden sich eine Tankstelle und eine Halle für die Drohnen. Eine Waffenkammer und ein Turmtrainer sollen in den nächsten Jahren realisiert werden.

Und ab in den Kosovo

Besonders erfreulich für die Vertreter der CSU: Die Stadt Weiden ist bereits in das Wappen von zwei Einheiten integriert. Eines führt die Farben Rot und Grün, in einem anderen findet sich die Weide wieder. Major Schröter empfindet es schon als "etwas Besonderes", wie die Soldaten aufgenommen und willkommen geheißen wurden. Nach dem Umzug des Bataillons von Thüringen nach Bayern hätten gleich weitere große Herausforderungen gewartet: Da es sich um einen Einsatzverband handelt, mussten Teile der Truppe in den Kosovo-Einsatz, so auch Kommandeur, Oberstleutnant Wolfgang Schmidt. Vor Ort seien über 400 Soldaten ausgebildet worden.

Kritik wurde laut bei der Ausstattung des Bataillons mit Fahrzeugen. So sollte es beispielsweise knapp 30 Fahrzeuge eines gewissen Typs haben, jedoch seien nur vier vorhanden, was Übungen extrem erschwere. Die verbliebenen vier Artillerie-Bataillone in der Bundeswehr haben mit den damaligen Bataillonen nicht mehr viel gemein. So gehörten Drohnen zur Aufklärung als auch die Raketenartillerie nun selbstverständlich dazu. Bei einem Rundgang zeigte Major Schröter der Delegation die Kaserne. Hier wurde der Fortschritt der Baumaßnahmen sichtbar.
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