Immer wieder spontan Applaus

Einen eindrucksvollen Gospelgottesdienst und eine sehr zu Herzen gehende Predigt erlebten die Besucher des Gospelgottesdienstes am Sonntag in St. Konrad. Pfarrer Dominic Naujoks erhielt nach seiner sehr hoffnungsvollen Predigt spontanen Beifall. Bild: sei

Fastenzeit und Gospelmusik das passt zusammen, bestätigte Pfarrer Dmonic Naujoks - auch wenn es im Gospelgottesdienst etwas lebhafter und auch mal fröhlicher zugeht als in normalen Messen.

(sei) Nach längerer Pause hatte der evangelische Pfarrer einen Gospelgottesdienst mit "Hope and Joy" organisiert. Wegen des Brandschadens in St. Markus hatte die katholische Pfarrei St. Konrad ihre Kirche zur Verfügung gestellt. Die Gläubigen nahmen das Angebot dankbar an. Mit dem afrikanischen "Ezulwini" zog der Chor die Besucher gleich in den Bann.

Ausgehend vom Lied "Testify" - "Gib Zeugnis vom Glauben" - erzählte Naujoks aus der Lebensgeschichte von Nick Vujicic, der ohne Arme und Beine auf die Welt kam. Seine Behinderung machte ihm und seiner Familie viele Sorgen. Im Alter von 10 Jahren wollte er sich selbst umbringen - dann wurde ihm bewusst, dass er sein Leben von Gott geschenkt bekommen hat. Er begann, nicht darauf zu schauen, was ihm fehlte, sondern auf das, was möglich ist. Heute lebt Vujicic in Kalifornien und arbeitet international als Redner in Schulen, Kirchen und bei Kongressen.

Naujoks ermunterte die Gläubigen, nicht resignierend abzuwarten was kommt, sondern im Vertrauen auf Gottes Kraft das Leben in allen Widrigkeiten zu gestalten. Die Predigt ging den Gottesdienstbesuchern so zu Herzen, dass sie dem Pfarrer spontan Beifall dafür spendeten.

Beim Lied "Reach out and touch" zur Spendensammlung gingen die Sänger durch die Kirche und schüttelten ganz viele Hände. Die Spenden kommen den auch heute noch in vielen Ländern verfolgten Christen zugute. Eine weitere positive Erkenntnis des Abends gewannen alle durch das Lied: "Victory is mine" (Der Sieg ist mein). Auf einer Leinwand konnten die Kirchenbesucher die Texte ablesen und sangen eifrig mit. Viele standen auf, bewegten sich im Takt und klatschen im Rhythmus. Beifall gab es für den Chor unter Leitung von Remona Fink mit Max Braun am Keyboard und Georg Fruth am Schlagzeug nach jedem Lied und auch zum Schluss.
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