In 90 Jahren viel bewegt
Verstorben

Hans Wieland, Träger des Bundesverdienstkreuzes und langjähriger Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks, starb mit 90 Jahren.
Weiden. Seit August 1962, also seit über 52 Jahren, war Hans Wieland eng mit dem Ortsverband Weiden der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) verbunden. Nun ist er im Alter von 90 Jahren verstorben - die Kameraden des THW trauern.

Von 1976 bis 1994 hatte er das Amt des Ortsbeauftragten inne und setzte während dieser Zeit einige Meilensteine, von denen THW in Weiden auch heute noch profitiert. Mit Wieland verliert das THW Weiden zudem einen Freund und Gönner des Ortsverbandes. Noch heute profitieren die Helfer von der während seiner Zeit gebauten, großzügigen Unterkunft mit Fahrzeughalle in der Mooslohstraße sowie von grundlegenden Entscheidungen in 1970er und 1980er Jahren. Unter anderem hat Wieland noch während seiner Zeit als Zugführer dafür gesorgt, dass in Weiden ein erweiterter Bergungszug stationiert wurde. Aus diesem wurde direkt nach seiner Amtszeit der Technische Zug mit Fachgruppe Räumen entwickelt, welcher heute noch fester Bestandteil der Gefahrenabwehr in der nördlichen Oberpfalz ist. Ebenfalls war Wieland im Katastrophenschutzstab der Stadt Weiden eingebunden, wo er als Fachberater für den Bergungsdienst fungierte.

Die überdurchschnittlichen ehrenamtlichen Leistungen wurden schließlich im Jahre 1988 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande gewürdigt. Im Jahr 2012 wurde er für 50 Jahre intensives Engagement vom Präsidenten des THW ausgezeichnet.

Beruflich war Wieland als Technischer Angestellter bei der Stadt Weiden beschäftigt und knüpfte auch so wichtige Kontakte zu Behörden und Partnerorganisationen. Insbesondere pflegte er eine gute Zusammenarbeit mit Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Polizei.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.