In der Region

Kreisheimatpfleger Mathias Conrad verwies auf alte Trassen im Landkreis hin, die von schwer beladenen Eisentransporten genutzt worden seien. Einmalig sei der Wohnturm der Burgruine Ebermannsdorf, gelte er doch in Fachkreisen als der bestens erhalten in Deutschland. Naturdenkmäler seien auch auf die Landesverteidigung zurückzuführen, vor Jahrhunderten habe man Grenzwalle aufgeschüttet, in Zeiten des Kalten Krieges Sperrmittelhäuser gebaut. Wichtige Straßen seien so präpariert worden, dass sie mit wenigen Handgriffen hätten gesprengt werden können, um feindliche Truppen am Vormarsch zu hindern. Mittlerweile seien diese Sprengschächte größtenteils zugeschüttet. (gf)
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