In Region einzigartig: "Lückenampel" auf Nordtangente
Signal gegen Staus und Unfälle

Die neue Ampel sorgt für besseren Verkehrsfluss - das stellten (von links) Reinhold Gailer und Markus Dippold von der Verkehrsbehörde der Stadt, Hans Wurm von der Polizei und Hubert Grillmeier vom Tiefbauamt fest.
Vor allem bei den Linksabbiegern kam es schon mal zu längeren Rückstaus. Hohes Verkehrsaufkommen auf der Dr.-Kilian-Straße beeinträchtigte das Einbiegen aus der Georg-Stöckel-Straße. Im Jahr 2013 ereigneten sich an der Stelle sechs Vorfahrtsunfälle. Nun soll alles besser werden: Wie die Stadt informiert, hat das Tiefbauamt eine sogenannte "Lückenampel" errichtet. In der Region soll sie einzigartig sein.

Seit Wochenanfang regelt die Anlage das Einbiegen von der Georg-Stöckel- in die Dr.-Kilian-Straße. Das Tiefbauamt hatte gemeinsam mit Stadtplanungsamt, Verkehrsbehörde und Polizei die Teilsignalisierung des Knotenpunktes umgesetzt. Mit Kosten von rund 20 000 Euro ist die innovative Lösung der "Lückenampel" auch eine wirtschaftliche Alternative zur Vollsignalisierung bzw. aufwendigen Ausbauten. Bei einer Begutachtung vor Ort stellten Vertreter der Fachbehörden die Auswirkungen der neuen Ampel vor Ort: eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses.

Mittels Induktionsschleifen in der Straße regelt die "Lückenampel" verkehrsabhängig die Lichtsignalgeber in der Dr.-Kilian-Straße. Kommt es im Zufahrtsbereich der Georg-Stöckel-Straße zu Wartezeiten (etwa 25 bis 35 Sekunden), dann schaltet die Anlage die Dr.-Kilian-Straße auf Rot. Ansonsten ist die Anlage dunkel, und der Verkehr kann frei fließen.

Die Stadt Weiden weist darauf hin, dass die ursprüngliche Vorfahrtsregelung auch weiterhin bei Lücke gilt. Um die Funktionsfähigkeit der Anlage zu gewährleisten, werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, bis an die Haltelinie der Georg-Stöckel-Straße vorzufahren.
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