Influenza grassiert noch immer - aber sie wird seltener
Es tut weniger weh

Die Influenza mit Fieber und Gliederschmerzen sucht weniger Menschen in der Region heim. Vorbei ist die Grippe-Welle aber noch nicht. Bild: Hartl
Der Grippe-Gipfel mit 104 gemeldeten Infizierten um den Valentinstag herum ist überschritten. Es geht abwärts. Das zeigen zum einen die aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes Weiden-Neustadt. Demnach gab es in der vergangenen Woche in Weiden und dem Kreis Neustadt 52 gemeldete Influenza-Fälle. Also nur mehr halb so viele wie zu Spitzenzeiten - und 35 weniger als noch eine Woche zuvor.

Zum anderen glauben auch Ärzte, das Schlimmste ist überstanden. Dr. Fritz Schneble zum Beispiel: "Sie können Optimismus verbreiten", sagt der Chefarzt der Kinderklinik. "Ich denke, die Infektwelle, die bei uns in der Region sehr früh begonnen hat, ebbt nun ab." Viele kleine und junge Patienten habe sein Team in den vergangenen Wochen betreut. Überwiegend waren sie an der hochansteckenden Influenza A erkrankt. Auch Neugeborene, konkret zwei bis drei Wochen alte Babys, waren infiziert. "Kritische Krankheitsverläufe gab es aber nicht." Kranke Mitarbeiter zum Glück auch nicht. "Viele sind geimpft. Und das war wichtig, denn wir hatten extrem viel Arbeit."
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