Informationstag für Fachpublikum in Almesbach
Damit der Boden bleibt

Andrea Sobczyk von der Landesanstalt in Freising erläutert den Teilnehmern am Bodenschutztag in Almesbach verschiedene Energiepflanzen auf einem zu Demonstrationszwecken angelegten Feld. Bild: Dobmeier
Es ging um die Sicherung der Lebensgrundlage schlechthin: des Bodens. Darum drehte sich alles bei der Fachtagung Bodenschutz in Almesbach. Gekommen waren zahlreiche Landwirte, Fachberater und Firmenvertreter sowie die Landwirtschaftsschule Weiden und die Höhere Landbauschule Almesbach. Es ging um aktuelle Ergebnisse zur optimalen Bodenbearbeitung bei Mulchsaaten, um Energiepflanzen und Zwischenfrüchte.

Im Referat von Norbert Bleisteiner, Leiter der Landmaschinenschule Triesdorf, stand der optimale Einsatz von Bodenbearbeitungsgeräten im Vordergrund. Gerade mit mehrbalkigen Grubbern lässt sich der Pflug in vielen Fällen ersetzen, erklärte er. Weniger Pflug bedeute weniger Erosionsgefahr in Hanglagen - und somit mehr Bodenschutz. Andrea Sobczyk von der Landesanstalt Freising stellte mögliche Energiepflanzen im Feld vor und verglich deren Energieerträge. Eine echte Alternative zu Mais zeichnet sich in günstigen Lagen für Mais noch nicht ab. Relativ gute Erträge bringe aber die Becherpflanze, deren Blüten auch gerne von Bienen besucht werden. Daneben nannte sie Triticale oder Roggen.

Der Betriebsleiter von Almesbach, Andreas Kiener, hatte zudem 26 verschiedene Varianten im Feld ausgesät. Diese sind ausgeschildert und können noch bis Ende des Jahres besichtigt werden. Martin Schreyer vom Landwirtschaftsamt zeigte im Feld die Reaktion der Pflanzenwurzeln auf die Bodenbearbeitung und die Vielzahl der möglichen Zwischenfrüchte. Organisiert hatten die Veranstaltung Andreas Kiener und Gerhard Gradl.
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