Insgesamt leichte Senkung für kommende 3 Jahre - Im Durchschnitt 4 Euro weniger
Wasserpreis schwappt nicht über

Die Veränderungen fallen zwar nicht besonders extrem aus, doch immerhin beinhalten sie keine Erhöhungen. Im Gegenteil: Wasser wird billiger. Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hat für die kommenden drei Jahre die Preise neu festgelegt. Demnach ergibt sich, wie Stadtwerke-Chef Johann Riedl ausrechnete, eine Gesamtentlastung von rund 300 000 Euro.

Das hört sich nach viel an, ist es aber nicht. SPD-Sprecher Reinhard Hese rechnete weiter, wie die Einsparung im Einzelfall ausfällt, und er kam zu dem Ergebnis, dass ein Vier-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus ab 1. Januar 4 Euro weniger bezahlen muss. Diese Entlastung für die Bürger hob auch CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch hervor. Die Überdeckung der vergangenen Jahre werde jetzt zurückgegeben.

Im Detail sieht es so aus: Der Wasserpreis verringert sich um 2 Cent auf 1,54 Euro pro Kubikmeter. Für den Durchschnittsverbraucher macht das 3 Euro aus. Für die allermeisten Haushalte wird die Zählergrundgebühr teurer. Sie erhöht sich von 30 auf 43,90 Euro im Jahr.

Klare Sache bei Abwasser

Beim Abwasser verringern sich die Kosten für Schmutzwasser um 3 Cent auf 2,12 Euro pro Kubikmeter, beim Niederschlagswasser um 7 auf 29 Cent. Unterm Strich wird Abwasser im Durchschnitt um 15 Euro billiger. Da das Wasser um 10,90 Euro teurere wird, bleibt der genannte Gewinn von 4,10 Euro.
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