Institut für Medizintechnik an der OTH Amberg-Weiden auf Partnersuche
Wirtschaftsfaktor Gesundheit

Pioniere des neuen Instituts für Medizintechnik
Die Gesundheitswirtschaft ist ein Konjunkturmotor. Im wichtigsten Beschäftigungszweig Deutschlands arbeiten derzeit 5,2 Millionen Menschen. Die Gesundheitsausgaben beliefen sich im Jahr 2012 auf rund 300 Milliarden Euro.

Kein Wunder also, dass die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH) von dieser Entwicklung profitieren möchte. "Wir haben den Studiengang Medizintechnik vor fünf Jahren im März gestartet", blickt Dekan Professor Franz Magerl auf eine Erfolgsgeschichte zurück. Man wollte sich bewusst in dieser Wachstumsbranche positionieren. In kurzer Zeit folgte einem Bachelor-Studiengang - und dem Ausbau der Laborfläche auf 1100 Quadratmeter mit Medizintechnik auf High-Tech-Niveau im Weidener Technologie Campus (WTC) - vor einem halben Jahr der Masterstudiengang. "Die Türen stehen den Studierenden damit auch für eine wissenschaftliche Karriere offen."

Vorläufiges Zwischenergebnis dieser Pionierleistung: die Gründung eines Instituts für Medizintechnik (IfMZ) an der OTH. "Wenn mir jemand vor zweieinhalb Jahren gesagt hätte, dass wir das erreichen, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt", verdeutlicht Institutsleiter Professor Clemens Bulitta die vollbrachte Leistung: "Was sich bewegen ließ, wurde bewegt." Mit Hilfe und Unterstützung des Freistaats, der Region und der Stadt sei hier eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung mit Perspektive entstanden.

Das neue Institut sehen die Verantwortlichen als Kristallisationspunkt des medizinisch-technologischen Fortschritts. "Wir positionieren uns nach außen noch deutlicher als Partner des Klinikums Weiden, des St.-Marien-Klinikums Amberg, der Industrie wie Siemens und Gerresheimer, vor allem aber auch gegenüber dem Mittelstand", sagt Vizepräsident Professor Reiner Anselstetter.

Eines von vielen Leuchtturmprojekten der Medizintechnik: "Das diagnostische System unseres Hybrid-OP ermöglicht es, Arbeitsabläufe zu analysieren und macht so ein neues schonendes Operieren möglich, bei dem ich schon am Ende des Eingriffs sehe, ob ich mein Ziel erreicht habe", erklärt Bulitta, der selbst Chirurg ist, die Vorteile für Arzt und Patienten.
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