Internationaler Mühlentag: Besucher strömen zur Oedmühle - Führungen erfordern einiges an ...
Tiefe Einblicke in interessantes Handwerk

Einem Scherenschleifer sahen die Gäste gerne bei der Arbeit zu, schließlich übt er eine Tätigkeit aus, die in der heutigen Zeit nur noch selten zu finden ist.
In der Zeit moderner Bauten sind gut restaurierte Denkmäler interessanter denn je. Das zeigte sich beim internationalen Mühlentag, als eine große Schar von Besuchern, darunter auch Weigendorfs Bürgermeister Reiner Pickel, die Oedmühle besuchten. Die Interessierten wollten sowohl den schönen Bau als auch sein Innenleben mit der vollständig erhaltenen Kunstmühle aus dem Jahr 1929 besichtigen. Die Inhaber Gabriele Leonie und Fabian Bräutigam waren bei den Führungen etliche Stunden auf Trab - die fünf Mühlengeschosse mit den vier Walzstühlen, dem Elevator und den übrigen Gerätschaften zur Mehlproduktion erforderten eine gute Kondition.

Wer sich dabei etwas verausgabt hatte, konnte sich im großen Garten oder in der alten Wirtsstube ausruhen und sich mit Kaffee, Getränken wie einer speziellen Blütenstraußschorle, Kuchen und Kräuterbroten stärken. Im Garten bot der Kunstschmied Reiner Rupprecht Rankhilfen für den Garten an. Der Klöpplerin Betty Helmich sahen die Besucher gerne bei der feinen Arbeit zu.

Am Stand des Kleintierhofs Hohe Straße kamen die Kinder nicht an der zahmen Ziege vorbei. Wer in der Warteschlange zur Führung stand, konnte einen Abstecher zur Streuobstinitiative Hersbrucker Alb machen, die mit Infos aufwartete und Säfte anbot.
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