Ja zum Asyl in Weiden-Ost

Maria-Seltmann-Haus singt zum "Einzug in den Advent" Goldene Sterne hingen von der Decke, Lichterketten schufen eine anheimelnde Beleuchtung und ein Christbaum fehlte natürlich auch nicht: Im festlich dekorierten Saal des Maria-Seltmann-Hauses stieg am Donnerstag die traditionelle Weihnachtsfeier. Die hauseigene Theatergruppe führte dabei Sketche auf wie "Das Weihnachtsgeschenk" oder den "Einzug in den Advent". Außerdem gaben die "Lustigen Konrader" gemeinsam mit den Gästen passende Lieder zum Besten. A
Einstimmig sagen die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses am Donnerstag Ja zu dem Vorbescheid. Damit ist die Bahn frei für den Weidener Eigentümer, weitere Maßnahmen einzuleiten, um die ehemalige Druckerei Kießling im Weidener Osten in eine Unterkunft für 34 Asylbewerber umzuwidmen - gegen den Widerstand der Nachbarn (wir berichteten). Die Verwaltung überließ die Entscheidung dem Bau- und Planungsausschuss - "obwohl das nach der Geschäftsordnung nicht nötig ist", erklärt Baudezernent Hansjörg Bohm dem Gremium am Donnerstag im Neuen Rathaus.

Stadträtin Hildegard Burger (SPD) dankt dafür und freut sich über die Mehrarbeit. Auch die Gremiumskollegen diskutieren fleißig. Zum Beispiel über Detailfragen, die aber erst relevant sind, wenn der Bauhauptantrag eingeht. Oder über die Frage, inwiefern der Eigentümer die Genehmigung für den Flüchtlingswohnraum umwidmen kann in eine für Wohnungen für Privatleute. Antworten hierzu in der Samstagausgabe.
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