Jagdschutz- und Jägerverband Weiden-Neustadt und Volkshochschule zeigen die Zubereitung von ...
Wild und köstlich durch den Herbst

Für die "seit mehr als 15 Jahren überaus gute Zusammenarbeit" dankte BJV-Vorstandsmitglied Hans Lehner (Zweiter von rechts) der Kochkursleiterin Margreth Leupold mit dem neu erschienenen Kochbuch des Bayerischen Jagdverbandes, "Wild und köstlich" . Bild: hfz
Der Jagdschutz- und Jägerverband (BJV) Weiden-Neustadt hat wieder einen Volltreffer gelandet - mit einem Wildkochkurs zusammen mit der Volkshochschule. In kürzester Zeit waren die vier Abende mit Margreth Leupold aus Weiden ausgebucht. Auf dem Speiseplan standen: Hirschbraten mit schwarzen Nüssen und Pilzragout, Rehragout mit Kürbis und Maroni, Rehrücken im Blätterteigmantel, Wildpalatschinken und die Herstellung eines Wildfonds.

An allen vier Abenden informierte Hans Lehner, Mitglied der Vorstandschaft der BJV-Kreisgruppe, die Kursteilnehmer über den gesundheitlichen Wert des Wildbrets. "Es ist das gesündeste rote Fleisch." Die weitgehend stressfreie Lebensweise des Wildes in freier Natur, die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und die abwechslungsreiche Nahrung aus Kräutern und Gräsern seien dafür verantwortlich.

Fettarm und gesund

Lehner versicherte: "Wild kommt direkt aus der Natur, ist nährstoffreich und kalorienarm, fettarm und gesund." Der Waidmann berichtete auch, dass Wildbrethygiene bereits in der Jägerausbildung einen hohen Stellenwert einnehme. Schon die künftigen Waidleute lernten im Jägerkurs die sachgerechte Versorgung des Wildbrets, das nach dem Erlegen schnellstens in einen Kühlraum müsse. Die Kühlkette dürfe nicht unterbrochen werden.

Einige Kursteilnehmer fragten nach der Radiocäsium-Belastung von Wildfleisch. Lehner beruhigte sie: Die BJV-Kreisgruppe betreibe eine eigene Messstation und gewährleiste somit, dass der pflichtbewusste Jäger nur unbedenkliches Wildbret anbietet. Der gesetzliche Grenzwert liege bei 600 Becquerel pro Kilogramm Fleisch. Dass Wild nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft ist, erfuhren die Teilnehmer noch am selben Abend, als die gemeinsam zubereiteten Gerichte auf den Tisch kamen. Die Kreisgruppe des Landesjagdverbandes organisiert laut Lehner zusammen mit der VHS jedes Jahr drei solcher Kursabende mit 14 bis 18 Teilnehmern. Diesmal seien es sogar vier Abende gewesen.
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