Jahresabschluss der BRK-Rettungshundestaffel - Elf Mal Vermisste gesucht
Beruhigung auf vier Pfoten

Zum Jahresabschluss der Rettungshundestaffel verteilte Chefin Melanie Dirscherl (von rechts) Geschenke an die Trainingsfleißigsten. Außerdem hieß sie Neuzugang Thomas Renner willkommen. Bild: hcz
"Wenn wir im Fall vermisster Personen sagen, dass die Rettungshundestaffel alarmiert ist, sind die Leute beruhigt." Dieses Kompliment verteilte der Inspektionsleiter der Polizei Klaus Müller beim Jahresabschluss der BRK-Bereitschaft. Dort legte auch Hundestaffel-Führerin Melanie Dirscherl ihren Bericht vor.

Sie zählte auf, dass die Weidener Rettungshundestaffel als Teil der Schnelleinsatzgruppe Niederbayern/Oberpfalz über 25 "Flächensuchhunde", ein "Mantrailer"- (Personensuche) und ein Trümmersuch-Team verfüge. 39 Mal sei man im zu Ende gehenden Jahr alarmiert worden. 11 Mal war wirklich eine Suche nach Vermissten nötig. Aktuell habe die Staffel 13 Hundeführer und 16 Hunde in den Reihen, wovon 5 geprüfte Teams seien.

Die Fachdienstleiterin und Ausbilderin berichtete auch von 82 örtlichen und überörtlichen Trainingsterminen, von Einsatzübungen im Hessenreuther Forst und bei Böhmischbruck sowie von der "Flächenprüfung", die für ganz Bayern ausgerichtet worden sei. Auftritte in der Öffentlichkeit, etwa beim Jubiläum der Kinderklinik, dienten dazu, die Staffel bekannt zu machen. Drei Teams haben 2015 die Eignungstests bestanden. Prüfungen sind alle 18 Monate zu wiederholen, erklärte Dirscherl. So seien insgesamt 6 694 Stunden zusammen gekommen. Als Trainingsfleißigste lobte sie Manfred Ascherl, Hubert Speer, Beate Uschold, Nicole Holtmeier und Susanne Wachter. Zu Truppführern ernannte sie Betina Goldbach und Beate Uschold. Als Neuzugang begrüßte sie Thomas Renner mit seinem Hund Carlos in den Reihen.
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